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Wenn einer wirklich fehlt

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Anke Schwörer-Haag über eine große Sehnsucht in diesen Tagen

Da sausen sie im höchsten Tempo die Schanzen hinunter, fliegen todesmutig sogar durch Schneeflocken oder Nebel – und landen zwischen Pappkameraden im totenstillen Stadion. Da laufen sie sich die Lunge aus dem Hals durch menschenleere Wälder, erlegen treffsicher die Scheiben – ohne einen Hauch von Applaus. Da tanzen sonst umjubelte Stars bei der WM in Stockholm zu mitreißender Musik übers Eis und müssen sich dann vor gähnend leeren Tribünen verbeugen. So froh sie sicher sind, dass sie ihren Sport wieder zeigen dürfen, so sehr vermissen die Athleten derzeit allüberall ihr Publikum. Am meisten bestimmt die Isländer beim Fußball-Länderspiel gegen die deutsche Elf. Ohne die lautstarken "Hu"-Gesänge von den Rängen war fühlbar ein Spieler weniger auf dem Platz. Kein Wunder, dass sich Jogis Jungs diesmal so leicht getan haben gegen die furchterregenden Wikinger.

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