Guten Morgen

Wenn guter Rat teuer ist

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Anke Schwörer-Haag über eine immer wieder heikle Diskussion

Da verwöhnt uns der Frühsommer zurzeit mit seiner ganzen Pracht. Sogar Gräser und Ähren protzen dergestalt im Sonnenlicht, dass der fotobegeisterte Redakteur den Finger nicht stillhalten kann. Klack, klack, klack antwortet der Auslöser der Kamera gehorsam, die Schönheit ist digital verewigt. Und sollte, da sind sich später in der Redaktionskonferenz alle einig, dem Leser nicht vorenthalten werden.

Gäbe es da nicht dieses Problem: Ist das nun Gerste oder Weizen, fragt einer in die Runde. Oder vielleicht sogar Dinkel, der soll ja hier auch immer häufiger angebaut werden? Oder womöglich Emmer, eine alte Getreidesorte, die sich jugendlicher Beliebtheit erfreut? Guter Rat ist teuer. Da hilft auch nicht die absolut treffende Kategorisierung, die eine Kollegin von sich gibt: "Ich kenn Weizen nur im hohen Glas, goldbraun mit Schaumkrone", sagt sie. Zumindest damit hat sie absolut recht.

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