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Wenn ich ein Vöglein wär...

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Andrea Grötzinger zum Weltfrauentag und der Tierwelt

Die Männchen der Tierwelt haben viele Methoden entwickelt, um die Weibchen von sich zu überzeugen. Sei es mit Geruch, Farben oder Geschenken, das Männchen weiß genau wie es seinen Partner von sich überzeugt. Bei Menschen geht es meist romantischer zu bei der Paarbildung, denn Mann und Frau mögen es, umworben zu werden. In der Tierwelt ist es etwas einseitiger. Da wird auch beworben, allerdings müssen hier häufig nur die Männchen hart arbeiten, wenn die Balzzeit beginnt. Der Weißstorch legt seiner Partnerin die Welt zu Füßen. Meist kommt die Gnädigste auch erst viel später aus dem Winterquartier zurück. Bis dahin ist das Männchen damit beschäftigt, das Nest vorzubereiten. Auch andere Vogelmännchen tun vieles, um den Weibchen zu imponieren. Die einen putzen sich wie der Pfau heraus, um möglichst prachtvoll und ansprechend für ihr Weibchen auszusehen. Nachtigallenmännchen singen dem Weibchen etwas vor und versuchen, von sich mit der schönsten Melodie zu überzeugen. Bis hier klingt das für die Frau sehr verlockend. Wäre da nicht dieser eine Unterschied: Die Vogelwelt ist bunt: Bunte Männchen, mausgraue Weibchen. Bei den meisten Vogelarten ist Glamour Männersache. Das möchte ich dann doch nicht.

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