Frage der Woche

Wie stehen Sie zu Atomenergie?

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Frage der Woche: Was halten Sie von Atomenergie?
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Die Gmünder Tagespost hat Passanten gefragt, wie sie es finden, dass zwei von drei Atomkraftwerken bis 2023 weiter am Netz bleiben.

Schwäbisch Gmünd. Die GT fragte Passanten in der Gmünder Innenstadt, was sie von Atomenergie halten und wie sie es finden, dass zwei von drei Atomkraftwerken bis 2023 weiter am Netz bleiben. 

Hildegard Jimenez (61), Reinigungskraft aus Schwäbisch Gmünd

„Bis die Stromproblematik gelöst ist, finde ich es gut, dass die Atomkraftwerke erstmal am Netz gelassen werden. Grundsätzlich muss auf jeden Fall eine nachhaltigere Alternative her, aber in den aktuellen Zeiten muss man das nehmen, was man bereits zur Verfügung hat. Deshalb finde ich es in Ordnung, die Kraftwerke erstmal anzulassen.“

Hildegard Jimenez

Sabine Aranzulla (64), Rentnerin aus Ruppertshofen

„Grundsätzlich finde ich, dass Atomkraftwerke abgeschafft werden müssen. In der aktuellen Situation bin ich allerdings der Meinung, dass es besser ist, die Kraftwerke nicht abzuschalten. Das ist im Vergleich zur Abhängigkeit von Russland das kleinere Übel. Deshalb finde ich es gut, dass zwei Atomkraftwerke erstmal weiterlaufen.“

Sabine Arranzulla

Gerd Fuchs (54), Polizeibeamter

„Die Linie, die Habeck aufzeigt, finde ich gut. Ich bin gegen Atomkraftwerke, da es sich aktuell allerdings um einen Notfall handelt, finde ich es legitim, dass zwei der drei Kraftwerke nicht sofort abgestellt werden. Dadurch sichert man sich eine Art Notfallplan, was meiner Meinung nach durchaus sinnvoll ist.“

Gerd Fuchs

Andreas Lipp (63), Arbeitsanleiter aus Welzheim

„Deaktivierte Atomkraftwerke dürfen meiner Meinung nach auf keinen Fall aktiviert werden, ich finde den Atomausstieg sehr sinnvoll und unterstützenswert. Es ist in der aktuellen Zeit sehr wichtig, dass wir uns nach Alternativen wie Wind- oder Sonnenenergie umschauen und im Alltag darauf achten, Energie zu sparen.“

Andreas Lipp

Stefanie Reisacher (52), Lehrerin aus Gschwend

„Trotz der aktuellen Situation sollte man meiner Meinung nach nicht vom eigentlichen Ziel abweichen. Trotz allem finde ich, dass der Atomausstieg sehr wichtig ist. Wenn die Intakt Haltung der beiden Kraftwerke befristet ist, ist es aktuel gut, eine Perspektive zu haben, um einem Versorgungsproblem aus dem Weg zu gehen.“

Stefanie Reisacher

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