Zeitgemäße Ausstattung für die Retter ist wichtig

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Martina Häusler besucht die Gmünder Feuerwehr.

Landtagsabgeordnete Martina Häusler im Gespräch mit der Feuerwehr der Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Die neu gewählte Landtagsabgeordnete der Grünen sprach mit Feuerwehrkommandant Uwe Schubert und seinen Stellvertretern Ralf Schamberger und Ludwig Fuchs über die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren. Dabei ging es um Katastrophenschutz und Nachwuchsgewinnung, um Bedarfe der Feuerwehrleute in Gmünd und im Ostalbkreis sowie um ihre Erfahrungen, Fragen, Anregungen und Ideen.

„Ehrenamtliches Engagement lebt von der praktizierten Verantwortung für die Gemeinschaft und freut sich über die Würdigung dieses Einsatzes. Vergünstigungen wie etwa der freie Schwimmbadeintritt sind kleine Gesten, die sehr gut ankommen“, erklärte Ludwig Fuchs.

Häusler verweist auf die im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU fest verankerte Ehrenamtsoffensive zur „Förderung des Ehrenamts“, die eine Ehrenamtskarte beinhaltet. „Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Dieses wichtige bürgerschaftliche Engagement werden wir weiter tatkräftig und auf allen Ebenen fördern und unterstützen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Wir-Gefühl, weiter stärken“, so Häusler.

Nachwuchsarbeit wichtig

„Die Nachwuchsarbeit ist kontinuierlicher Bestandteil der Aktivitäten der FFW. In Schwäbisch Gmünd finden regelmäßig Veranstaltungen für Sechs- bis Zehnjährige statt, um sie für die Jugendfeuerwehr zu interessieren. Über 200 Kinder und Jugendliche sind bei der Jugendfeuerwehr aktiv und das Thema „Integration“ wird immer mitgedacht“, stellt Ralf Schamberger, der die Funktion des Integrationsbeauftragten innehat, dar.

Beim Katastrophenschutz setzen sie auch auf eine gemeinsame Beschaffung und Lagerhaltung im und für den Ostalbkreis. „Die nach den jüngsten Starkregenkatastrophen wieder geforderten Sirenen sind ein richtiger Schritt, müssen aber sinnvoll mit weiteren Kommunikationsmitteln kombiniert werden“, so Schamberger.

Einig war man sich darüber, dass die räumliche und technische Ausstattung der Feuerwehren den aktuellen Anforderungen gerecht werden muss.

„Zeitgemäße Technik und Ausstattung sowie angemessene Räumlichkeiten sind wichtige Zeichen der Wertschätzung und tragen zur Förderung des Ehrenamts bei“, macht Uwe Schubert deutlich als er die geplanten baulichen Änderungen aufzeigt, für die er um Landesfördermittel wirbt.

Häusler sichert, auch als Kreisrätin des Ostalbkreises, ihren Einsatz für die Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr zu und freut sich auf eine enge, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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