Kommentar Gerhard Königer meint, der Entwurf ist gelungen.

Zurück zur Natur

  • Weitere
    schließen
+
-

Der Siegerentwurf der Landesgartenschau 2026 liest sich fast schon wie ein politisches Statement: Asphalt und Beton zurückbauen, Grün und Natur wieder in die Stadt holen.

Der Siegerentwurf der Landesgartenschau 2026 liest sich fast schon wie ein politisches Statement: Asphalt und Beton zurückbauen, Grün und Natur wieder in die Stadt holen. Der heute noch vom Auto dominierte Schießwasen soll sich in eine Wiese verwandeln, Parkplätze sollen hinter Baumreihen verschwinden. Das Wasser der Jagst soll wieder berührbar werden, wie es war, als man darin noch Wäsche gewaschen und Tiere getränkt hat.

In einer Zeit apokalyptischer Bilder von wuchernden Städten und sterbenden Wäldern wirkt dieser Entwurf geradezu traumhaft. Wenn er so umgesetzt wird, dürfte Ellwangen den Gästen wie ein architektonisches Juwel im Naturparadies erscheinen. Genau so möchte man die Landesgartenschau haben, Ellwangen soll dauerhaft Ausflugsziel sein und den Bürgern Lebensqualität bieten.

Bekanntlich steckt der Teufel im Detail. Bevor der Traum Wirklichkeit wird, gilt es Probleme mit der Hydrogeologie und der Lenkung von Verkehrsströmen zu lösen.

Doch alles zu seiner Zeit. Zunächst darf man sich freuen über einen gelungenen Entwurf.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL