Am Samstag beginnt die Freibadsaison in Schechingen

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Das Kinderbecken im idyllischen icotek-Freibad Schechingen. Im Hintergrund Leonia Krieger bei den letzten Arbeiten vor der Eröffnung am Samstag.
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Vorfreude auf die Nachcorona-Zeit im idyllischen icotek-Freibad in Schechingen. Preise und Öffnungszeiten: Auf welche Neuerungen sich die Badegäste einstellen können.

Schechingen. Die Sonne strahlt vom Himmel, das Thermometer klettert - an diesem Mittwoch laut Vorhersage auf 26 Grad. Da sehnt manch einer das Wochenende herbei - inklusive Entspannung im kühlen Nass. Freibad-Wetter. Gerade rechtzeitig zur geplanten Öffnung im icotek-Freibad in Schechingen.

Leonia und Dieter Krieger, die als Bademeisterteam seit Monaten auf diesen Termin hinarbeiten, steht die Vorfreude ins Gesicht geschrieben: Am Donnerstag wird noch die Kasse umprogrammiert und dann herrschen endlich wieder normale Verhältnisse auf der idyllischen Anlage. Corona und die damit einhergehenden komplizierten Vorschriften und Kontrollen sind - zumindest vorerst - abgehakt. Die Gäste können wieder unmaskiert den Badespaß genießen.

Einige Neuerungen gibt es allerdings. So hat der Gemeinderat die Eintrittspreise angepasst: 4 Euro kostet jetzt eine normale Einzel(Tages)karte; 80 Euro die Saison(Dauer)karte sowie 40 Euro eine Zwölferkarte; vergünstigt für Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren sowie Menschen mit Behinderungen sind es 2,50 Euro; 50 Euro und 25 Euro. Wichtig für alle: Die Saisonkarten werden mit einem Lichtbild versehen und können deshalb nur auf dem Rathaus gekauft werden. Die übrigen Karten gibt es wie immer an der Freibadkasse.

Außerdem beschreitet man versuchsweise neue Wege bei den Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags und am Wochenende ist durchgehend von 10 bis 20 Uhr geöffnet; montags von 13 bis 20 Uhr; mittwochs ist Frühschwimmertag mit Öffnung von 7 bis 10 Uhr sowie von 13 bis 20 Uhr; freitags, am Spätschwimmertag, hat das Bad von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist immer eine halbe Stunde vor Schließung des Freibads, erklärt Leonia Krieger.

Der Kiosk hat in der Regel die gleichen Öffnungszeiten wie das Bad, was aber, je nach Besuch, variabel gehandhabt werden soll. Wenn genügend Nachfrage absehbar ist, gibt es ab 11.30 bis 19.30 Uhr auch warme Snacks im Angebot - Pommes zum Beispiel. Die Energiepreise im Visier ist das Personal aber angewiesen, verhältnismäßig zu handeln. „Wegen einer Person werden wir die Fritteuse nicht anwerfen“, übersetzt Leonia Krieger die Intension. Ebenso wie ihr Vater Dieter Krieger die Leistung der Wärmepumpen nur in Anspruch nimmt, wenn die Leistung im Verhältnis zum Ergebnis steht. Wenn es nachts noch so kalt ist, dass der Stromverbrauch explodiert, mache da keinen Sinn, erklärt er. Würde es bis zum Öffnungstag aber bei den aktuellen Temperaturen bleiben, könnten die Pumpen das Wasser auf 22 Grad temperieren, schätzt Krieger - deutlich wärmer als die 18 Grad, die ohne Heizung maximal erreicht werden könnten.

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