Baustelle vor Rotenhar wohl nur noch bis Ende Mai

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Blick auf Rotenhar und die Sanierung der L1080, die vom Parkplatz Hohentannen (unten am rechten Bildrand) den Hang entlang in den Dort verläuft. Noch bis Ende Mai ist der Abschnitt voll gesperrt.
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Bürgerinitiative „Ausbau L 1080“ freut sich über gute Nachrichten vom Baureferat Ost des Regierungspräsidiums. Großes Lob auf für Geh- und Radwegeergänzungen.

Gschwend-Rotenhar

Daumen halten, dass das „Bauwetter“ gut bleibt. Dann nämlich könnten die Bauarbeiten an der Landesstraße L 1080 zwischen Frickenhofen und Rotenhar bis Ende Mai abgeschlossen sein. Das zumindest hat das im Regierungspräsidium Stuttgart zuständige Baureferat Ost der BI „Ausbau L 1080“ jetzt mitgeteilt. Die Gruppierung hatte sich nach dem voraussichtlichen Abschluss der Ausbauarbeiten erkundigt.

„Eine gute Nachricht für die Autofahrer, die täglich von Frickenhofen oder Mittelbronn Richtung Gaildorf oder auch von Gschwend in Richtung Eschach oder nach Aalen unterwegs sein müssen“, meint BI-Sprecher Walter Hees. Dabei hat er nicht nur die Zeit, die die tägliche Umleitung in Anspruch nimmt, sondern auch die enorm gestiegenen Preise für Benzin oder Diesel im Blick.

Sehr erfreulich ist aus Sicht der BI auch, dass die Wander- und Radwegverbindung zwischen Rotenhar und Frickenhofen in diesem Zusammenhang asphaltiert wird. Wie bekannt, war es ein Wunsch der BI gewesen, begleitend zur L 1080 eine Fußweg/Radwegverbindung anzulegen. Dies war jedoch aufgrund der Richtlinien so nicht möglich, so dass das RP nun eine Alternative realisiert. „Hierfür ist die BI sehr dankbar“, versichert Hees. Zusätzlich habe das RP nun eine weitere wichtige Zusage gemacht: Von der Ortsmitte Rotenhar bis zum Abgang des Wanderweges über die Teufelskanzel/Hohentannen wird begleitend zur Kreisstraße ein Fußweg angelegt. „Eine gute Sache“, findet die BI, da dieses kurze Stück entlang der Kreisstraße eine wirkliche Gefahrenquelle für Wanderer darstelle, da Fahrzeuge aus Richtung Sulzbach dort oft mit hoher Geschwindigkeit ankommen. Die Arbeiten an den Wander- und Radwegen werden im Anschluss an die Ausbauarbeiten der L 1080 ausgeführt.

Auch Gschwends Bürgermeister Christoph Hald freut sich, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen. Darüber hinaus ist er den Verantwortlichen in Stuttgart dankbar, dass die L 1080 direkt im Anschluss weiter saniert wird - zuerst zwischen Rotenhar und Gschwend, später dann weiter bis nach Hellershof. Zwar seien die Ortsdurchfahrten dabei ausgeklammert, aber für die Autofahrer über Land sei das ein großes Plus. Auch, wenn dafür wohl zunächst noch weitere Sperrungen in Kauf genommen werden müssten.

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