Die Ostalb-Spürnase ermittelt wieder

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Buchvorstellung Anja Jantschik
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Anja Jantschiks zehnter Ostalbkrimi ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Landrat Dr. Joachim Bläse stellt „Das Schweigen der Frauen“ im Pfersbacher Dorfhaus vor.

Es ist und bleibt ein Ostalb-Krimi."

Dr . Joachim Bläse, Landrat
  • Die Jantschik-Krimis in der richtigen Reihenfolge
  • 2006: „Mord zwischen den Zeilen“ (Einhorn-Verlag), 2007: „Blauäugig!“ (Einhorn-Verlag), 2008: „Naturtod“ (Einhorn-Verlag), 2010: „Im Schatten des Einhorns“ (Einhorn-Verlag), 2012: „Blutgarn“ (Einhorn-Verlag), 2014: „Mordtrieb“ (alpha media Verlag), 2015: „Remsmord“ (alpha media Verlag), 2019: „Mordschau“ (Einhorn-Verlag), 2020: „Klopfzeichen“ (Einhorn-Verlag), 2021: „Das Schweigen der Frauen“ (Einhorn-Verlag).

Mutlangen-Pfersbach

Spannung bis zum Schluss, eine Vielzahl an Tatverdächtigen, regionale Bezüge, Liebe und Freundschaft: Anja Jantschiks zehnter Ostalbkrimi mit dem Titel „Das Schweigen der Frauen“ ist absolut lesenswert: Das verspricht Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse bei der Buchvorstellung am Sonntagabend im Pfersbacher Dorfhaus. Mit dabei sind rund 100 Gäste, viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrat a.D. Klaus Pavel, Politikerinnen und Politiker, Familie, Freunde und Kollegen. „Wahrscheinlich sind so viele da, weil sie Angst haben, sonst in meinem nächsten Buch als Mordopfer zu enden“, vermutet Anja Jantschik.

Worum es geht?

In einem Stuttgarter Hotel geschieht ein Mord, der seine Kreise bis nach Heckenbach, dem Wohnort von Ira Sander, im Schwäbischen Wald zieht. Es ist der bislang persönlichste Fall der Journalistin und Hobby-Spürnase, die mit dem launigen Kommissar Peter Brand liiert ist und diesen im neuen Krimi sogar heiraten möchte. Brands Kollegen Hermann und Malte mischen mit, dazu ein neuer Kommissar aus Stuttgart. Zudem reist Ira Sanders Freundin Emely an – mit jeder Menge Probleme im Gepäck.

Die Verdächtigen

Davon gibt's in Anja Jantschiks Jubiläumskrimi genug. Es könnte die schwangere Geliebte des Toten sein oder aber dessen betrogene Ehefrau, mutmaßt Bläse. Zudem kommen ehrgeizige Kollegen aus dem Krankenhaus in Frage. Ein Mordfall alleine genüge Anja Jantschik nicht. Erpressung und Schweigegeld spielten im neuen Kriminalfall ebenso eine Rolle. Ob der Landrat so ganz unschuldig ist? „Ich war es bislang immer“, mischt sich Klaus Pavel ein.

Die Charaktere

Die traditionellen Romanfiguren der vorherigen Jantschik-Krimis dürfen nicht fehlen. Der Waldstetter Bürgermeister Michel Rimbald, den Ira Sander wegen seines rollenden Rs und seiner Herzlichkeit sehr gerne hat, Landrat Dr. Braunle, Gschwends Bürgermeister Christian Held. „Wir treffen auf viele Charaktere, die uns irgendwie bekannt vorkommen“, sagt Bläse. Ob's Ähnlichkeiten mit realen Personen gibt? „Man weiß es nicht genau“, schmunzelt der Landrat und stellt neue Figuren in Jantschiks Krimi vor. Die junge und engagierte Lorcher Bürgermeisterin Madita Frank zum Beispiel und den Stuttgarter Kommissar Dr. Tillmann Maierle. Auch dieser benötigt im neuesten Fall die Kenntnisse der Spürnase Ira Sander.

Die Schauplätze

In „Das Schweigen der Frauen“ treffe der Leser auf das reelle und pralle Leben auf der Ostalb, erzählt der Landrat. Ira Sanders Freundin Emely schwärmt vom Panorama der Drei-Kaiserberge, das von Heckenbach aus hervorragend zu sehen ist. Mutlangens Bürgermeisterin Stephanie Eßwein werde beim Lesen dieser Zeilen vermutlich gleich um zwei Meter größer, denn bei Heckenbach, so vermuten es viele, kann es sich nur um Anja Jantschiks Wohnort Pfersbach handeln – dem „schönsten Teilort der Gemeinde Mutlangen“, wie Stephanie Eßwein bei ihrer Begrüßung sagt. Großstadtluft bekommt mit den Schauplätzen Stuttgart und Potsdam ebenfalls ihren Platz im Buch. „Aber es ist und bleibt ein Ostalbkrimi“, verspricht Bläse, der die Lektüre auch sämtlichen Gemeinderäten, Bürgermeistern und Abgeordneten empfiehlt, denn durch Journalistin Ira Sander erfahre man eine Menge über Kommunalpolitisches in der Region. Zur Spannung geselle sich dieses Mal noch ein weiterer Aspekt: die Liebe. Ira Sander und Peter Brand möchten im zehnten Fall tatsächlich heiraten. Ob es soweit kommt? „Lesen Sie es nach“, rät Bläse.

Der Jubiläumskrimi

Die Lektüre des Krimis empfiehlt auch Jörg Schumacher, Geschäftsführer des Einhorn-Verlages, in dem das Buch erscheint. Seit 15 Jahren schreibe Anja Jantschik mit großem Erfolg ihre Ostalbkrimis. Heraus kamen dabei bislang zehn Krimis, 1842 Seiten Spannung und rund 23 000 verkaufte Bücher. Schumacher bedankt sich bei Anja Jantschik und den Mitarbeitern für die vertrauensvolle Arbeit. Die Buchautorin selbst freut sich über ihre große Fangemeinde, über jeden Gast, der zur Buchvorstellung kam, begrüßt Lars Reckermann, Chefredakteur von Schwäbischer Post und Gmünder Tagespost, und Michael Länge, Redaktionsleiter der Tagespost. Für beide Zeitungen arbeitet die Journalistin seit 25 Jahren. Sie erzählt, wie wichtig ihr gute Freunde sind. Das sei ihr vor allem in der schwierigen Coronazeit klar geworden. Schmissige Musik liefern an diesem Abend Swabian Brass.

Info: „Das Schweigen der Frauen“ kostet 14,80 Euro im Buchhandel.

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