Die Wehr weiblich verstärkt

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Jörg Mößner hat 125 Mal Blut gespendet. Hierfür gab's durch Bürgermeister Jochen König in Obergröningen großen Dank.
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Neue Feuerwehrfrauen begrüßt und weiteres Vorgehen in Sachen Rathaus und Denkmalschutz festgelegt.

Obergröningen. Auch wenn der Sommer 2021 zu wünschen übrig ließ, hat die Sonne doch für Energie in Obergröningen gesorgt. Bürgermeister Jochen König berichtete auf Anfrage des Gemeinderats, dass 6845 Kilowattstunden durch die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Gemeindehalle erzeugt worden sind. Nachdem der Eigenbedarf gedeckt war, konnte noch für rund 300 Euro Strom ins Netz eingespeist werden. In einem „guten Jahr“ werden bis zu 7500 Kilowattstunden erzeugt.

Obergröningen kommt in den Genuss einer Förderung für die neue Sirene auf dem Hallendach. „Wie angekündigt“, freut sich der Schultes, dass der Antrag Erfolg hatte, obwohl der Fördertopf stark überzeichnet ist.

Vertagt wurde der Bericht zur Waldwirtschaft, da Gemeinderat und Revierförster Jörg Vetter erkrankt ist. „Wir haben keine Eile“, stellte König fest. Fakt ist aber, dass der Wald 2022 rund 5738 Euro über die Holzernte in die Gemeindekasse bringt.

Eine reine Formale war es in der Sitzung, dass der Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus in der Seestraße 12 in Obergröningen zum Trauzimmer gewidmet wurde. Zudem sind Stefanie Hänle und Diana Wanner jetzt offiziell Standesbeamtinnen.

Bei der Feuerwehr haben zwei Frauen erfolgreich ihre Grundausbildung absolviert und konnten so zu Feuerwehrfrauen befördert werden: Sophie Mößner und Sarah Hägele. Bürgermeister König stellte erfreut fest, dass es um den Nachwuchs der Feuerwehr Obergröningen nicht bang sein müsse. Zumal es auch eine florierende Jugendfeuerwehr gebe, was Kommandant Patrick Gutsch und sein Stellvertreter Uwe Senger nickend bestätigten.

Nachdem die Denkmalschutzbehörde der Ansicht ist, dass das alte Rathaus in Obergröningen erhaltenswert ist, hat die Verwaltung Widerspruch eingelegt. Bürgermeister König stellte hierzu fest: „Wir haben schlicht und ergreifend kein Geld für die Sanierung“. Zudem sprachen sich die Gemeinderäte auch gegen einen Verkauf des Gebäudes aus, da es als Wohnbebauung direkt neben Friedhof und für Feierlichkeiten begehrte Gemeindehalle steht. „Wir würden uns selbst einen Strick drehen“, hatte König den Blick auf häufige Lärmbelästigung an den Wochenenden erklärt. ⋌Anja Jantschik

Sophie Mößner (li.) und Sarah Hägele sind nach absolvierter Grundausbildung jetzt offiziell Feuerwehrfrauen. Kommandant Patrick Gutsch und Stellvertreter Uwe Senger (li. hinten) freuen sich mit Bürgermeister Jochen König (re.) über die Verstärkung der F

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