DRK-Ortsverband Schwäbischer Wald: Thomas Dörr und Dieter Gerstlauer gehen im Guten

+
Gemeinsam noch einmal bei 60 Jubi des Ortsvereines Durlangen Dörr und gerstlauer 3.+4. von links

Hauptversammlung an diesem Freitag kürt die Nachfolger.

Durlangen/Ruppertshofen. Es werde Zeit, die Geschicke des DRK-Ortsverbandes schwäbischer Wald in junge Hände zu übergeben. Dieser Ansicht sind Thomas Dörr, der seit 1988 den Vorsitz des Ortsverbandes inne hatte, und Dieter Gerstlauer, der nach 27 Jahren die Position als stellvertretender Vorsitzender abgibt. Dörr und Gerstlauer gehen „im Guten“ und blicken dankbar auf eine „schöne und abwechslungsreiche Zeit“ zurück.

Wir sind ein gutes Team gewesen.

Thomas Dörr, Vorsitzender

Thomas Dörr spricht von aktiven und intakten Gruppen, die das Rettungswesen im schwäbischen Wald über die Jahre vorangebracht und mit viel Motivation und Engagement Projekte erfolgreich gemeistert haben.

Mit Freude denkt Dörr an sein „Herzblut-Projekt“, das Bürgermobil, das 2015 mit dem ersten Fahrzeug an den Start ging und seit 2017 mit einem weiteren Fahrzeug unterwegs ist. Zwischenzeitlich stehen rund 20 Ehrenamtliche den Fahrgästen zur Verfügung, eine wichtige und richtige Einrichtung in der hiesigen ländlichen Region, wie der Vorsitzende meint. Es sei eine„spürbare Dankbarkeit“ bei den Fahrgästen zu verzeichnen.

„Diese Kultur des Helfens“ beeindruckt den Durlanger Bürgermeister Dieter Gerstlauer auch nach 27 Jahren noch nachhaltig. Über diese lange Zeit habe er „großartige Persönlichkeiten“ an den Spitzen der DRK Ortsvereine kennenlernen dürfen sowie viele DRK-Angehörige, die alle ihnen gestellten Aufgaben bravourös gemeistert haben. Die Leistung des Ehrenamtes und was alles im Hintergrund, nach außen nicht sichtbar, zu schaffen ist, nötigt Gerstlauer großen Respekt ab. Die hundertprozentige Verlässlichkeit und die „Aufrichtigkeit“ zum Helfen seien ein unersetzliches Gut.

In den Jahren seiner Tätigkeit sind wichtige Strukturen entstanden. So sei gelungen, eine gute Jugendarbeit auf die Beine zu stellen. Das DRK stehe nicht nur für schnelles Rettungswesen, es sei ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes.

Die scheidenden Vorsitzenden wissen, die DRK-Familie musste sich im Laufe der Jahrzehnte immer neuen Herausforderungen und Aufgaben stellen. Das DRK Schwäbischer Wald zeichne sich durch eine unglaubliche Vielfalt an Engagement aus, betont Gerstlauer und spricht nur einige an: Da sind die Blutspendeaktionen, die die ganze DRK-Familie forderten, Schulungen in Kindergärten und Schulen, Übungsabende und vielfältige Aktionen zur Kameradschaftspflege. „Gemeinsam haben wir viel erreicht“, zeigen sich Dörr und Gerstlauer zufrieden, gute Strukturen seien geschaffen und immer wieder der jeweiligen Situation angepasst worden.

Die Coronazeit sei ein großartiges Beispiel für den „bunten Strauß des Zusammenhalts“, wie die Testaktionen und Unterstützung des DRK bei Impfungen beweisen. Auch das Bürgermobil konnte dank vorausschauend angeschaffter Hygienemaßnahmen als eines der ersten wieder Fahrgästetransportieren. „Wir sind ein gutes Team gewesen“, meint Thomas Dörr mit Blick auf seinen ebenfalls ausscheidenden Stellvertreter Gerstlauer, gemeinsam habe man bei Entscheidungen des DRK-Kreisverbandes Einfluss nehmen können. Jetzt werde es aber Zeit für „junge Hände und neue Ideen“.

Zurück zur Übersicht: Schwäbischer Wald

WEITERE ARTIKEL

Kommentare