Das beliebte Mofarennen geht wieder an den Start

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Wetterfest sind sie schon immer gewesen: die Piloten und die Organisatoren des Mofarennes.
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Neue Örtlichkeit, altes Reglement. Nach zwei Jahren Zwangspause soll das Einzylinder-Spektakel wieder in Durlangen über die Bühne gegen. Wechsel im Vorstand.

Durlangen

Gibt es das überregional bekannte und beliebte Mofarennen der Durlanger Motorsportfreunde Sturzbomber in diesem Jahr wieder? Diese Frage stand bei der Generalversammlung des Vereins vor Kurzem zur Debatte, konnte aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden. Jetzt steht es fest: Es wird „in diesem Jahr wieder ein Mofarennen geben“, verkündet der neugewählte Vorstand Michael Fischer zufrieden.

Zwei Jahre konnte das lautstarke aber amüsante Event nicht veranstaltet werden. Das letzte Rennen 2019 stand unter dem Einfluss des Großbrandes einer Durlanger Lagerhalle. 2020 wurde sofort abgesagt. Wegen Corona. Und im vergangenen Jahr hegten die Sturzbomber lange die leise Hoffnung, ein Mofarennen im „Kleinen“ abhalten zu können. Die Umsetzung eines Rennens in „abgespeckter Version“ wurde allerdings zeitnah wieder auf Eis gelegt. Für die 42 Mitglieder und deren stets tatkräftig helfende Familien und Freunde konnten die Vorschriften nicht umgesetzt werden. Begrenzter Zutritt, keine gemütlichen Benzingespräche am Lagerfeuer, die Sturzbomber verabschiedeten sich dann schnell von der Idee.

Aber jetzt, jetzt soll es wieder losgehen. Vieles ist neu, manches altbewährt. Neu ist die Örtlichkeit, die jetzt nicht mehr von der B29 am Ortseingang von Durlangen zu finden ist, sondern im Bruckacker, von Durlangen aus in Richtung Täferrot. Für den 17. bis 18. Juni erwarten die Sturzbomber wieder Anmeldungen von bis zu 40 Rennteams und hoffen dabei auch, wieder alte Bekannte aus den umliegenden Regionen und dem angrenzenden Ausland begrüßen zu können.

Der Le-Mans-Start und der Countdown mit Alan Parsons Projekt „Sirius“ sind bereits eine spannende und lieb gewonnene Tradition. Wenn der Startschuss fällt, heißt es „Gentlemen start your Engines please“. Denn bevor es auf den einen Kilometer langen Rundkurs geht, müssen von den Fahrern die Zündkerzen eingeschraubt werden.

Drei Stunden geht der Kampf um die vorderen Ränge, die Zuschauer können sich auf heiße Zweikämpfe und waghalsig Fahrmanöver freuen.

Außerdem gibt es Neues aus dem Vereinsleben der Sturzbomber. Die Generalversammlung erfuhr, dass es einen Mitgliederschwund in der Pandemie nicht gegeben habe. Nach dem Bericht der Vorstandschaft und des Kassiers wurden diese entlastet. Nach vier Jahren Amtszeit stellte sich Thomas Kiemel als Vorstand nicht mehr zur Wahl und wurde einstimmig von Michael Fischer als neuen Vorstand abgelöst. Thomas Kiemel übernimmt das Amt des Schriftführers, das Nadja Maier nach 17 Jahren abgab.

Für langjährige Treue dem Verein gegenüber konnten Michael Fischer und Stefan Hägele für 25 Jahre und Jens Nagel für 10 Jahre geehrt werden.

Gentlemen start your Engines please.“

Das Startsignal, fürs Mofarennen
Nach zwei Jahren Zwandspause startet das Modarennen im Juni wieder, dieses Jahr im Bruckacker.
Ehrungen und Neuwahlen, Thomas Kiemel, Stefan Hägele, Michael Fischer und Christian Paul.

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