Menschlichkeit und Nächstenliebe

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Viele Gäste feierten das Jubiläum
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Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Ortsgruppe Durlangen im Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit Grußworten, Rückblick und großzügigen Geschenken.

Durlangen

Vor 60 Jahren gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger in Durlangen die Ortsgruppe des DRK. Dieses bedeutsame Ereignis wurde mit einem Festakt gebührend gewürdigt.

Gruppenleiter Darko Linde konnte zum Jubiläumsfest neben einer Vielzahl von Vertretern aus befreundeten Ortsgruppen auch einige Gründungsmitglieder und die Führungsspitze des DRK Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd mit Steffen Alt begrüßen. Das Durlanger DRK nehme sich an diesem Abend die Zeit, mit den Gästen einige schöne Stunden zu verbringen und einmal nicht „die Pandemie“ zu bekämpfen.

Als gastgebender Hausherr analysierte Durlangens Bürgermeister Dieter Gerstlauer, dass Mitglieder des DRK sich dadurch auszeichneten, dass sie sich „selbst gut fühlen, wenn sie anderen helfen können“. Der Sonderapplaus für die anwesenden Gründungsmitgliedern, fiel warm und kräftig aus.

Helfen und Verantwortung übernehmen werde in der heutigen Zeit in der Gesellschaft immer unentbehrlicher, bei den DRK'lern brenne „das Feuer des Helfens“, zog Gerstlauer symbolisch seinen Hut.

Thomas Dörr als Vorsitzender der Bereitschaft schwäbischer Wald erinnerte an den Bau der Deutschland trennenden Mauer. Zeitgleich sei von Menschen in Durlangen mit „Mut und Entschlossenheit“ etwas Verbindendes geschaffen worden. Diese großartige Gruppe trage seit 60 Jahren den Gedanken und das Leitmotiv von Rot-Kreuz-Gründer Henry Dunand: „Ich diene“ weiter. Dörr erinnerte an das vielfältige Aufgabengebiet des DRK, das schon lange über „Menschenleben retten“ hinaus gewachsen ist. Hilfe am Nächsten zu leisten, sei die größte Tat die ein Mensch vollbringen kann, ehrte Dörr die Arbeit der Blaulichtorganisationen.

Der Bereitschaftsvorsitzende fand dankende Worte für Marlies Schliefkowitz, die „Mutter des DRK Durlangen“, die nach 31 Jahren die Gruppenleitung an Darko Linde übergeben hat.

Nach einer Schweigeminute zum Totengedenken sprach Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron in seiner Eigenschaft als Präsident des DRK-Kreisverbandes davon, dass die Geschichte des Rettungswesens schon immer tief mit der Geschichte Deutschlands verbunden sei. Das Aufgabenfeld sei in all der Zeit „nicht weniger geworden“ sondern habe sich gewandelt. Das DRK sei an allem, was dem Nächsten dient, „in ganzer Bandbreite aktiv“. In Ausnahmezeiten wie der Pandemie habe sich das Rote Kreuz nicht nur um die Beschaffung der „Mangelwaren“ Desinfektionsmittel und Masken gekümmert, auch bei der Nachbarschaftshilfe war immer auf das DRK zu zählen „in der Krise bewährt sich eine gute Organisation“. Es sei eine „edle Verpflichtung dem Nächsten zu helfen“. Die Aktionen und die Hilfsbereitschaft der Jubiläumsgruppe sprächen die Sprache des Leitbildes von Gründer Dunant, erklärte Raimund Widmann, der für die Vereine und im Namen der katholischen Gesamtkirchengemeinde eine personalisierte Feuertonne überreichte.

Marlies Schliefkowitz erzählte in ihrem Rückblick von der ersten „Unterkunft“ der Ortsgruppe im Schulgebäude. Später erhielt die Gruppe Räume im Bauhof, der ständig wachsende Fuhrpark mit MTW und zwei Bürgermobilen kommen nun in Garagen und Carport unter. Mit permanenten Schulungen und Übungseinsätzen hielten und halten sich die Mitglieder einsatzfähig. Unzählige Aktionen, die weit über den Rettungsdienst hinaus gehen, werden immer noch geleistet. Bei der Kinder- und Seniorenarbeit trägt das Durlanger DRK immer mit Aktivitäten und Unterhaltung bei.

Mit den Geldgeschenken der Gemeinde, der Bereitschaft des schwäbischen Waldes und des Kreisverbandes konnten nach dem Festakt in Durlangen „die Korken knallen“.

„Das DRK ist aktiv bei allem, was dem Nächsten dient.“

Christian Baron,, Präsident Kreisverband
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