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Die neue Führungsspitze mit Philpp Lakner, Manuel Lackner und Achim Hägele sowie BM Gerstlauer
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Durlanger Gremium bestätigt Führungsspitze der Feuerwehr. Überlegungen fürs alte Waaghäusle.

Durlangen. Was soll mit dem alten Waaghäusle an der Tanauer Straße passieren? Sollte ein Verkauf an einen Bauinteressierten erfolgen? Darüber wollte der Durlanger Bürgermeister Dieter Gerstlauer mit dem Gemeinderat am Freitagabend „grundsätzlich reden“. Dem Bauwilligen schwebe der Bau eines Wohnhauses vor, für dieses Bauvorhaben ist der Kauf des gemeindeeigenen Grundstücks mit dem Waaghäusle erforderlich. 2014 sei dort zum letzten Mal ein Tier gewogen worden, das Waagbuch sei zurückgegeben worden, informierte Gerstlauer.

Zwar sei es schade um das alte Waaghaus, meinte Anja Fischer, innerörtliche Verdichtung sei aber begrüßenswert. Peter Barth dachte über eine Versetzung des Waaghäusles nach und Martin Lorenz könnte sich vorstellen, das Inventar der AG Heimat zu stiften. Dem Verkauf stand das Gremium grundsätzlich positiv gegenüber, der gebotene Preis von 110 Euro pro Quadratmeter liege aber unter dem üblichen Grundstückspreis der Gemeinde, mahnte Gerstlauer. Die Verkaufsdetails sollen für eine spätere Sitzung ausgearbeitet und dann beschlossen werden.

In der Hauptversammlung der Durlanger Feuerwehr wurde Achim Hägele als Feuerwehrkommandant wiedergewählt. Manuel Lakner wurde neuer erster Stellvertreter und Philipp Lakner zum zweiten stellvertretenden Feuerwehrkommandanten gewählt. Ohne Diskussion stimmte der Gemeinderat den Wahlen zu. „Wir sind dankbar für eine gute und leistungsfähige Feuerwehr“, meinte der Bürgermeister.

Aus vier Bewerbungen für die Stelle eines Bauhofmitarbeiters konnten sich zwei Bewerber nach praktischen Arbeitsproben durchsetzen. In geheimer Wahl stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit für den 31-jährigen Durlanger Steffen Lietz.

Drei Betreiberfirmen haben sich am Markterkundungsverfahren zur Beseitigung „grauer Flecken“ im Gemeindegebiet beteiligt. Vodafone und die Telekom sehen keinen weiteren „eigenwirtschaftlichen Ausbau“ für Zimmerbach vor. Für die von NetCom geplante eigenwirtschaftliche Erschließung von Zimmerbach sei eine Projektplanung angelaufen, für diese „positive Geschichte“ soll bald eine Bürgerinformation erfolgen.

Im Baugebiet Großacker musste ein Baumsachverständiger feststellen, dass eine Ulme abgestorben ist. Der Baum wurde gefällt, der Wurzelstock muss noch entsorgt werden. An seiner Stelle soll als„schlanker, robuster Siedlungsbaum“ eine Säulenhainbuche nachgepflanzt werden. Die Kosten hierfür schätzt der Bürgermeister auf knapp 1000 Euro.Andrea Rohrbach

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