Ein Bau mit Zukunftsperspektive

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Fachplaner, Mitarbeiter und Bürgermeister treffen sich zum Richtfest des Gebäudes für den Verwaltungsverband leintal-Frickenhofer Höhe.
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Der Verwaltungsverband Leintal-Frickenhofer Höhe feiert am Freitagmittag Richtfest. Was das Besondere an dem neuen Gebäude ist.

Leinzell-Göggingen

Es ist „endlich geschafft“. Mit diesen Worten eröffnete Leinzells Bürgermeister Ralph Leischner am Freitag das Richtfest an einem besonderen Gebäude. Im interkommunalen Gewerbegebiet Leinzell-Göggingen entsteht das neue Verbandsgebäude des Verwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe. Dahinter stehen die Kommunen Leinzell, Göggingen, Eschach, Schechingen, Obergröningen und Iggingen. Dass alle Verbandsgemeinden hinter dem Projekt stehen, zeigte beim Richtfest am Freitag die Anwesenheit aller Bürgermeister. Inklusive der beiden Alt-Bürgermeister Walter Weber (Göggingen) und Werner Jekel (Schechingen).

Verbandsvorsitzender Leischner dankte nicht nur den Kollegen, sondern auch den Gemeinderatsgremien, die mit ihrem Votum grünes Licht für den 2,26 Millionen-Euro-Bau gaben. „Voll im Zeit- und im Kostenplan“ ist der Bau, wie Leischner betonte. Nachdem im Juli mit dem Erdmanagement gestartet wurde, erfolgte die Realisierung der Bodenplatte. Schließlich wurde die Holzrahmenkonstruktion gestellt. Am Freitag schlug die Zeit des Zimmermanns, der Tradition des Richtfestes wurde Folge geleistet. Die Zimmermänner Rainer Feuerle, Stefan Schmid und Tamino Zoller grüßten mit dem Richtspruch vom Dach. Und ließen das Glas am Boden zerschellen.

Der enge Zeitplan wird wohl gehalten, der Einzug der zehn Verbandsmitarbeiter (8,5 Stellen) ist auf September 2022 anvisiert. Eine logistische Herausforderung wird der Umzug allemal.

Im Neubau werden zehn Büros untergebracht. Zusätzlich können zwei Büros einziehen, wenn die Registratur nur noch digital agiert. Sprich, kein Papier-Archiv mehr vorgehalten werden muss, weil alles nur noch elektronisch gespeichert wird. Zusätzlich gibt’s in dem Zweckbau, der nach dem Richtspruch besichtigt wurde, ein Besprechungszimmer, Sanitärräume, eine Teeküche und ein besonderes Schmankerl: Die Verkehrsfläche, also der großzügige Flurbereich, kann für Sitzungen genutzt werden. Insgesamt verfügt das Gebäude über rund 500 Quadratmeter Nutzfläche. Im Außenbereich werden 17 Parkplätze angelegt, der Fußweg nach Leinzell wurde als eine der ersten Maßnahmen seitlich am Grundstück verlegt.

Architekt Jochen Hermann aus Lorch-Waldhausen informierte, dass der Bau in Holzrahmen-Konstruktion erstellt ist. So, dass eine Erweiterungsoption des Gebäudes möglich wäre: Es können bei Bedarf weitere Büroräume einfach angedockt werden. Die Leerrohre wurden laut Hermann bereits mitverlegt. Vorab kann allerdings die großzügige Registratur noch durch den künftigen Ausbau der Digitalisierung verkleinert werden. Was zusätzlichen Raum für zwei Büros bringt. Beheizt wird durch eine Luft-Wärme-Pumpe und es wird eine Fußbodenheizung integriert. Die hinterlüftete Fassade wird eine Wärmedämmung von 28 Zentimeter beherbergen.

Als „Quantensprung“ bezeichnete Verbands-Geschäftsführer Wilfried Binder beim Richtfest die Tatsache, dass das Glasfaser bis zum neuen Gebäude verlegt wird. „Es liegt ja bereits im Gewerbegebiet“, wie Alt-Bürgermeister Walter Weber von Göggingen feststellte. Es muss also nur noch die Zuleitung zum Gebäude erstellt werden.

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