Erwartungen der Gemeinde vom FC Spraitbach nicht erfüllbar

Mitglieder des FC hören die Berichte des Vorstands und die Einschätzung zum Vereinsheim.

Spraitbach. Einerseits die Berichte der Funktionsträger - andererseits die Diskussion um die Sanierung des Anbaus ans Vereinsheim prägten die Jahreshauptversammlung des FC Spraitbach.

Zunächst begrüßte Ralf Lackner als Vorstand Sport die Ehrenmitglieder Inge Fritz, Rita Lübcke, Manfred Ecker, Josef Fischer, Dieter Jordan, Roland Müller sowie Paul Bareis sowie Gäste und Mitglieder.

Inge Fritz eröffnete als Abteilungsleiterin Turnen und Gymnastik den Rückblick und freute sich, dass mittlerweile wieder ein normaler Sportbetrieb und sogar Präventions- und Rehasport möglich ist. Helferinnen aus dem Bereich Kinderturnen übernahmen die Betreuung der Spielstraße beim Jubiläum des Musikvereins berichtete Inge Fritz mit einem Dank an alle Helferinnen und Helfer.

Tischtennis-Abteilungsleiter Dieter Jordan informierte über sportliche und kulturelle Aktivitäten sowie die Beeinträchtigungen durch Corona. Er erinnerte an die Vereinsmeisterschaften Mitte Mai 2022, bei denen Stephan Seeger im Einzel und Helmut Szanto sowie Richard Pietrzyck im Doppel die Sieger waren. Abschließend dankte Dieter Jordan allen Unterstützern und gab bekannt, dass der Ausflug nach Bad Tölz geht.

Spannende Jugendentwicklung

Jugendfußball-Leiter Timo Bressmer erinnerte an die Jugendspieltage im Herbst 2021. Trotz großen Aufwands ein voller Erfolg, bilanzierte er und gab einen Überblick zu allen Mannschaften. Besonders spannend sei die Entwicklung der künftigen A-Jugend, die sich zur Hälfte aus Spielern zusammensetze, die altersmäßig noch in der B-Jugend spielen dürften.

Vorstand Ralf Lackner berichtete über die Aktivitäten des Vorstandes Sport und den neuen Herausforderungen. Er lobte den vorbildlichen Einsatz und die Flexibilität aller in der Pandemiezeit. Deshalb stehe der FC Spraitbach im sportlichen Bereich weiterhin geordnet und solide da. Erfreulich sei hohe Resonanz bei den Fußballheimspielen, die zumeist sehr gut besucht seien. Abschließend dankte Ralf Lackner seiner Vorstandskollegin Rita Lübcke sowie allen Mitgliedern des Ausschusses für die sehr gute Zusammenarbeit.

Rita Lübcke berichtete ausführlich und transparent zum Thema Finanzen und präsentierte ein „äußerst solides Gesamtergebnis“. Sie dankte den Abteilungskassierern von Tischtennis- und Fußballabteilung, Thomas Seeger sowie Werner Fischer, für die vorbildlich geführten Kassen. Für die Kassenprüfer Dieter Steinle und Helmut Szanto berichtete Dieter Jordan über eine saubere und transparente Kassenführung.

Bürgermeister Johannes Schurr, der die Entlastung beantragte, dankte der Vorstandschaft und dem FC Spraitbach für die geleistete Vereinsarbeit.

Offene Debatte zur Sanierung

Beim letzten Tagesordnungspunkt wurden von den Teilnehmern Fragen zum Sachverhalt „Sanierung der Sportstätten“ gestellt. Ralf Lackner bildete daraufhin den Sachstand ab. Der Verein hat sich in den letzten Monaten intensiv Gedanken darüber gemacht, inwieweit er sich im gesamten Prozess mit einbringen kann, ohne dabei seine Handlungsfähigkeit zu gefährden. In eigens dafür durchgeführten Sitzungen der Entscheidungsträger wurde überlegt, diskutiert und abgewogen. Auch ist der Verein in Klausur mit Verbandsvertretern gegangen, um auch andere und möglicherweise dem Verein nicht bekannte Punkte zu beleuchten. Bisher sind die Auffassungen und Positionen zwischen beiden Parteien grundverschieden. Der Verein vertritt die Ansicht, dass es sich um verpflichtendes Eigentum der Gemeinde handelt und die Erwartungen der Gemeinde an den Verein nicht erfüllbar sind. Ende Juni 2022 erging an die Gemeindevertreter die Bewertung und Zusammenfassung zu dieser Sache.

In einer offen geführten Debatte unterstrichen dann die Vereinsmitglieder die Position des FC Spraitbach.

Bürgermeister Schurr erläuterte daraufhin die Position der Gemeinde und signalisierte, dass sich die Gemeindevertreter zeitnah erneut mit dem Sachverhalt befassen werden.

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