Eugen Stoll ist „ein Glücksfall“

+
Vertrautes Bild am Kreisverkehr in Holzhausen: Zehn Jahre lang hat Eugen Stoll das Areal nicht nur gepflegt, sondern auch immer detaillierter ausgestaltet.

Holzhausener Urgestein und Erbauer des Denkmals auf dem Kreisverkehr zieht sich nun aus der Pflegearbeit zurück.

Eschach-Holzhausen. Nach nunmehr zehn Jahren, die er sich intensiv eingesetzt hat, wird Eugen Stoll zum 1. Mai die Pflege des Holzhäuser Kreisverkehrs abgeben. „Die Arbeiten am Kreisverkehr fallen mir zunehmend schwerer“, sagt das Holzhäuser Urgestein. Er müsse nun an seine Gesundheit denken.

All die Jahre habe es ihm immer sehr viel Freude bereitet, den Kreisverkehr in Schuss zu halten. Nun aber sei es an der Zeit, diese Aufgabe in jüngere Hände abzugeben, meint Eugen Stoll.

Für die Gemeinde Eschach – besonders für den Teilort Holzhausen – war der Kreisverkehr immer etwas Besonderes und deswegen hatte sich Eugen Stoll auch mit seinem Vorschlag zur Gestaltung des Kreisverkehrs 2011 beworben. Letztendlich hatte sich der Gemeinderat seinerzeit für den Vorschlag von Eugen Stoll entschieden und die Gemeinde war froh, dass der „Bauherr“ auch gleich die Pflege übernommen hat.

Jedes Jahr von Frühling bis Herbst sah man den Eugen mit seinem historischen Schlepper am Kreisverkehr arbeiten. Auch verbesserte er jedes Jahr das äußere Erscheinungsbild des Kreisverkehrs ein bisschen. Seien es Buchssträucher, kleinere Blumenbeete oder bemalte Steineinfassungen - Eugen Stoll war nie richtig „fertig“ am Kreisverkehr und deshalb hat nun Holzhausen „den schönsten Kreisverkehr im Ländle“. Darüber berichtete sogar 2014 die Zeitschrift Autobild.

Auch persönlich erfuhr Eugen Stoll nur positiven Zuspruch, denn die Bürger bedankten sich oft bei ihm für seinen Einsatz. „Für die Gemeinde Eschach ist Eugen Stoll ein großer Glücksfall, dem man nicht genug danken kann. Er ist die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“, findet Bürgermeister Jochen König. Ein Denkmal habe Stoll sich mit den aus Klinkersteinen gebauten Bögen auf dem Kreisverkehr schon gesetzt. In den kommenden Tagen wird König auch persönlich bei Eugen Stoll für dessen Wirken bedanken.

Zurück zur Übersicht: Schwäbischer Wald

Kommentare