„Für den Kreis und die Region ein wichtiger Partner“

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Dr. Joachim Bläse und Geschäftsführer Jürgen Widmann

Dr. Joachim Bläse besucht den Softwarehersteller EVO Informationssysteme in Durlangen.

Durlangen. Im Rahmen seiner Firmenbesuche im Ostalbkreis war Landrat Dr. Joachim Bläse bei der EVO Informationssysteme GmbH in Durlangen. Geschäftsführer Jürgen Widmann präsentierte das Unternehmen, welches seit über 25 Jahren schlüsselfertige Industriesoftware für kleine und mittlere Betriebe, aber auch für große Unternehmen, entwickelt. Als Softwarehersteller und Prozessoptimierer mit rund 50 Beschäftigten hat das Unternehmen einen weiteren Standort in Bregenz.

Über eintausend kleine und mittlere Unternehmen, hauptsächlich aus den Branchen Metallverarbeitung, Maschinenbau, Medizintechnik, Kunststoffverarbeitung sowie Luft- und Raumfahrt, in mehr als 20 Ländern setzten die EVO-Digitalisierungslösungen bereits ein.

Landrat Bläse zeigte sich beeindruckt von der Innovationsstärke der EVO, die mit Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen die Transformation in der Fertigungsindustrie begleitet und voranbringt. Von der Analyse bestehender Prozesse über die Konfiguration passgenauer Softwarebausteine bis zu deren Einsatz in der digitalen Fabrik bietet die EVO ihren Kunden ein breites Spektrum an Leistungen. Dabei will das Unternehmen künftig auch Ost- und Südosteuropa in den Blick nehmen. „Die Veränderungen im Weltgeschehen erfordern ein länderübergreifendes europäisches Denken“, begründet Jürgen Widmann den Schritt zur vernetzten Zusammenarbeit in Unternehmen.

Für den Ostalbkreis und die Region sei die EVO ein wichtiger Partner, erklärte Bläse, denn Jürgen Widmann und sein Team engagieren sich auch in der Smart Factory des Digitalisierungszentrums -digiZ- Ostwürttemberg am Standort EULE in Schwäbisch Gmünd, um die Umsetzung der Digitalisierung für KMU erlebbar und begreifbar zu machen. „Der Begriff Transformation begleitet uns aktuell in allen Bereichen. Wir stehen vor einem tiefgreifenden Wandel unserer Gesellschaft. Digitalisierung, Internationalisierung, Green Deal, Klimaschutz und immer schnellere Innovationszyklen vor allem für den bei uns dominierenden Automotive-Bereich samt Zulieferern stellen uns vor große Herausforderungen. Gut zu wissen, dass wir im Kreis innovative Unternehmen haben, die diese Prozesse kompetent meistern“, sagte der Landrat, der Synergieeffekte in einer weiteren Vernetzung von EVO mit der Hochschule Aalen sieht, die e aktiv unterstützen will.

Dr. Joachim Bläse und Geschäftsführer Jürgen Widmann

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