Göggingen begeht den traditionellen Viehfeiertag in lebendiger Ökumene

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Wenn auch in verkürzter Form ließ sich Göggingen seinen "Nationalfeiertag” nicht nehmen. Der Viehfeiertag geht auf ein Ereignis zurück, das über 300 Jahre zurückliegt.

Tradition Wenn auch in verkürzter Form ließ sich Göggingen seinen "Nationalfeiertag” nicht nehmen. Der Viehfeiertag geht auf ein Ereignis zurück, das über 300 Jahre zurückliegt. Kaum hatten sich die Menschen damals von den Nöten des Dreißigjährigen Krieges erholt, brach im Jahr 1675 eine verheerende Viehseuche aus. Sie raffte das Vieh hinweg und stürzte die Menschen in Not und Elend. An einem Donnerstag der Luzienwoche im Jahr 1682 kam die Seuche zum Stillstand. Selbst im Dritten Reich gelang es nicht, diesen Feiertag abzuschaffen. Die Kirchen, die ihn in gelebter Ökumene seit Beginn an unterstützten, haben ihn auch über diese dunkle Zeit gerettet. Und tun dies auch im Coronajahr, in dem an die übliche morgendliche Schulaufführung und Feier nicht zu denken ist. Trotzdem haben 20 Gögginger mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Gemeindehalle den Viehfeiertag begangen. Foto: hie

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