Bestellung fürs Feuerwehrfahrzeug wird vorbereitet

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Gögginger Gremium hört einen positiven Finanzzwischenbericht - Pro-Kopf-Verschuldung: 16 Euro.

Göggingen. Gute Nachrichten hat Kämmerer Wilfried Binder mitgebracht. Bei seinem Finanzzwischenbericht im Gemeinderat, geht er davon aus, dass der Ergebnishaushalt anstelle des veranschlagten Minus von 283 000 Euro am Jahresende ein Plus von rund 213 000 Euro ausweisen könne. Gründe für diese Annahme sind weniger Personalausgaben, mehr der Steuereinnahmen, oder auch mehr Schlüsselzuweisungen vom Land, meint Binder und nennt als ein Beispiel die Gewerbesteuer: Rund 510 000 Euro könne Göggingen hier erwarten, gerechnet hatte man bei der Aufstellung des Haushaltsplans mit 300 000 Euro. Der Kämmerer warnt allerdings davor, für 2022 eine ähnliche Entwicklung anzunehmen. Jetzt profitiere man von Voraus- oder Nachzahlungen aus den Jahren 2018 bis 2020. Im nächsten Jahr könnten auch Rückzahlungen anstehen. Stand jetzt hat Göggingen eine Pro-Kopf-Verschuldung von 16,10 Euro.

Nächster Bericht im Dezember

Den nächsten Zwischenbericht hört der Gemeinderat im Dezember. Dann auf Grundlage der November-Steuerschätzung und gedacht als Entscheidungshilfe für den Haushaltsplan 2022. Marco Ziegler erhält die Antwort, dass dieser Haushaltsplan bis zum 1. Februar stehen muss, wenn die Gemeinde Geld aus dem Ausgleichsstock beantragen will.

Verbandsgebäude im Plan

Als Geschäftsführer des Verwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe informiert Wilfried Binder auf Anfrage von Friedrich Reupke, dass die Bauarbeiten für das neue Verbandsgebäude im Zeit- und Kostenplan liegen. Die Vergaben seien zu 95 Prozent getätigt, bis zum Winter soll das Gebäude abgedichtet sein, der Innenausbau hat mit den Zwischenwänden begonnen. Mit dem Einzug rechnet Binder im Frühherbst 2022.

Ausschreibung fürs HLF 10

Einstimmig ist der Gemeinderat dafür, dass die Ausschreibung für das neue Feuerwehrfahrzeug HLF 10 jetzt ausgearbeitet werden soll. Man rechnet mit Gesamtkosten von 420 000 Euro - rund 228 000 Euro davon dürften an der Gemeinde hängen bleiben, schätzt Bürgermeister Danny Kuhl. 100 000 Euro bekommt Göggingen aus dem Ausgleichsstock und 92 000 Euro aus der Feuerwehrförderung Z-Feu. Die Lieferzeit für diese Fahrzeuge liege derzeit bei zwei Jahren, sagt der Bürgermeister.

Anträge für Sirenen

Bis 12. November muss einen Antrag stellen, wer im Sirenenförderprogramm des Bundes zum Zug kommen will. Deshalb müsse man die Anträge stellen, ehe der Ostalbkreis sein flächendeckendes Konzept abschließend entwickelt hat. „So haben wir uns mit dem Kreisbrandmeister und unserem Kommandanten abgestimmt“, sagt Bürgermeister Danny Kuhl, der von einer Sirene in jedem Teilort ausgeht - und davon, dass die Kosten zu einhundert Prozent über das Bundesprogramm finanziert werden können. Eingesetzt werden die Sirenen im Katastrophenfall, erfährt Tobias Streit auf Anfrage. Die Frage, ob es eine Schulung für die Bevölkerung gibt, wie sich Friedrich Reupke erkundigt, müsse der Bund beantworten, sagt Danny Kuhl.

Grünes Licht für Helora

Die Firma Helora Oberflächentechnik will erweitern, braucht dafür aber nicht das ganze angrenzende Grundstück. Deshalb muss dieses neu vermessen werden. Die Kosten dafür trägt das Unternehmen. Der Gemeinderat, dem die Firma ihr Konzept vorgestellt hatte, gibt grünes Licht. Anke Schwörer-Haag

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