Göggingen hat die Ortsentwicklung im Blick

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Der Wasserturm ist das „heimliche Herz“ in Göggingen.
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Am 22. Juli um 18.30 Uhr geht’s um die Zukunft. Kindergarteneinweihung auf September verlegt.

Göggingen. Wie soll sich die Gemeinde Göggingen in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Und wie stellen sich die Einwohner die Zukunft ihres Ortes vor? Diesen Fragen soll am Freitag, 22. Juli, ab 18.30 Uhr nachgegangen werden. Unter der Moderation der Firma STEG-Stadtentwicklung sollen dann die Möglichkeiten und Wünsche für die Gemeinde ausgelotet werden. Bürgermeister Danny Kuhl informierte die Gemeinderäte nun über dieses Vorhaben.

Zwar hatte sich Göggingen bereits 2022 um eine Städtebauförderung bemüht, war jedoch leer ausgegangen. Aber „wir werden uns wieder bewerben“, machte Kuhl deutlich. Darum gelte es nun, ein Gemeindeentwicklungskonzept zu erarbeiten. Zusammen mit der Firma STEG aus Stuttgart und der Bürgerschaft sollen in diesem Ziele für die Zukunft des Ortes formuliert werden. Vielfältige Themen rund um die Entwicklung sollen hierbei in den Fokus genommen werden. Unter anderem das bauliche Vorangehen.

Die Spielgeräte kommen

Ursprünglich wollte die Gemeinde den neuen Kindergarten, der bereits seit vergangenem Jahr in Betrieb ist, noch vor der Sommerpause offiziell einweihen. Corona machte dem Vorhaben in der Vergangenheit aber einen Strich durch die Rechnung. Jetzt werden in der kommenden Woche die Spielgeräte für den Außenbereich geliefert. Die Räte beschlossen, dass die Einweihung aus zeitlichen Gründen in den September verschoben wird. So könnten die neuen Spielgeräte ohne Zeitdruck installiert werden. Die nötigen Gruben für den Fallschutz, die dann mit Hackschnitzel oder ähnlichem aufgefüllt werden, hat der Bauhof bereits hergestellt.

Rund 300 Haushalte in Göggingen sind durch das Institut EMA angeschrieben worden, die für die ganze Verwaltungsgemeinschaft Leintal-Frickenhofer Höhe, für die Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch, die Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein und beispielsweise Waldstetten einen qualifizierten Mietspiegel erstellen. Die Kosten belaufen sich auf rund 50 000 Euro, der Gögginger Anteil liegt laut Bürgermeister Kuhl bei 1300 Euro. Von den angeschriebenen Haushalten, kamen 22 Rückantworten. „Wir sind nicht so schlecht, Eschach hatte einen Rücklauf von 13“, kommentierte Kuhl. Baujahr, Bauart, Ausstattung, Grundstück und vieles mehr wurden in den Umfragen erkundet. Unterm Strich kam so ein Netto-Mietpreis für Göggingen von 6,68 Euro pro Quadratmeter heraus. „Was der Vermieter letztlich verlangt, ist seine Sache“, fügte Kuhl an. Dem widersprach Marco Ziegler und erinnerte daran, dass es eine Mietobergrenze gibt. „Aber die ist noch nicht scharf und wird nicht kontrolliert. Da gibt’s Grauzonen“, erwiderte Kuhl und kündigte an, dass der Mietspiegel auf die Internetseite gesetzt wird. Für alle einsehbar. Ab 1. Juli tritt dieser in Kraft.

Im Oktober soll der Baustart für die Breitband-Verlegung im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programm“ erfolgen. Auch die nächste Förderung, das „Graue-Flecken-Programm“, für Haushalte mit einer Versorgung von unter 100 Mbit, mit einem 90-Prozent-Zuschuss aus Bund und Land wurde Göggingen zugesagt. Da eine europaweite Ausschreibung für die Arbeiten erfolgen muss, wird nun die Firma Brenner aus Ellwangen diese vornehmen. Dauer: rund sechs Monate. Die Gemeinderäte erteilten den Auftrag. Die Verlegungskosten werden auf rund drei Millionen Euro geschätzt. Ziel sei es, das wirklich jeder Haushalt dann Glasfaser bis ins Haus verlegt bekommt, erinnerte Danny Kuhl.

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