Personal für die Kernzeitbetreuung wird gesucht

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Bürgermeister erklärt frühe Elternabfrage in Göggingen. Gemeinden kooperieren bei Sprachkursen.

Göggingen. Wichtiges Datum für die jungen Eltern in der Gemeinde: Noch bis Ende Mai 2022 können sie zurückmelden, welchen Bedarf sie in Sachen Kernzeitbetreuung haben. Das gab Bürgermeister Danny Kuhl im Gemeinderat bekannt und informierte, dass das aktuelle Personal nicht mehr zur Verfügung stehen werde und die Gemeinde neue Betreuungskräfte einstellen müsse. Deshalb sei die frühe Rückmeldungsfrist gesetzt worden. „Wir müssen entsprechend der Rückmeldungen einstellen“, beschrieb er. Und bedauerte, dass einige Eltern „nicht ganz zufrieden sind mit der kurzen Rückmeldungsfrist“. Manche könnten jetzt noch nicht abschätzen, ob sie ab September eine Kernzeitbetreuung für ihren Nachwuchs brauchen. Bei allem Verständnis stehe dem gegenüber aber der Zeitdruck, den die Gemeinde hat, wenn sie Personal für das Angebot suchen muss. Daher die kurze Frist bei der Rückmeldung.

Für Leseratten gibt es künftig ein neues Angebot in Göggingen: Ein öffentlicher Bücherschrank wurde zwischenzeitlich beim Rathaus installiert. „Der muss jetzt nur noch bestückt werden“, erklärte Kuhl. „Und wir hoffen, dass das Angebot gut angenommen wird.“

Noch in dieser Woche soll die Sanierung der Waldwege beendet werden, kündigte Göggingens Bürgermeister Danny Kuhl außerdem an. Die Gräben wurden ausgeräumt, der Schotter ist aufgetragen. „Dann kann man wieder vernünftig gehen“, versprach er zum Beispiel gerichtete  Wege vom Parkplatz Götzenbachstausee in Richtung Wald. Wolfgang Kiemel wünschte sich, dass abgelagertes Material, „vernünftig einplaniert wird“. Räumte allerdings ein, dass man damit wohl momentan noch nicht fertig sei. Kuhl bat das Gremium, „das Endergebnis abzuwarten“ und signalisierte, dass er bei der Endabnahme ohnehin dabei sein werde. Und gegebenenfalls gegensteuern will, damit alle Arbeiten so ausgeführt werden, wie vorgenommen.

Als „dynamischen Prozess“ bezeichnete der Bürgermeister die aktuelle Situation mit Flüchtlingen. Momentan seien 21 Personen privat untergebracht, bei drei Flüchtlingen sei noch fraglich, ob sie in Göggingen bleiben. Marco Ziegler erkundigte sich nach der weiteren Vorgehensweise. „Wir gucken jetzt, dass sie deutsch lernen“, informierte Kuhl über eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen im Schwäbischen Wald. „Und wir wollen dann auch bei der Suche nach einer Arbeit behilflich sein.“ Aber das Erlernen der Sprache sei das Wichtigste, meinte Kuhl. So will man gemeinsam mit Spraitbach oder beispielsweise Ruppertshofen ein Sprachkursangebot zur Verfügung stellen. Anja Jantschik

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