Imker haben nach über 120 Jahren nun eine Heimat

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Spatenstich im Schneetreiben Anfang April. Von links Bürgermeister Christoph Hald, Vorsitzender Roland Behringer, Ruben Maier, Martin Deschler.ÌÌFoto: privat

Fördergelder aus dem Leader-Programm und Mitwirkung der Gemeinde ermöglichen Lehrbienenstand.

Gschwend. Endlich hat der Imkerverein ein eigenes Zuhause. Nachdem die Mitglieder den Vorstand auf der letzten Hauptversammlung ermächtigt hatten, sich um einen Platz und den Bau eines Lehrbienenstandes zu kümmern und Gschwends Bürgermeister Christoph Hald dem Verein beim Sportplatz Frickenhofen ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen konnte, hatte man das Projekt in Angriff genommen. Da ohne Zuschuss der Bau fast nicht möglich gewesen wäre, bewarben sich die Imker beim europäischen Förderprogramm LEADER und erhielten Ende März die ersehnten Zusagen: LEADER genehmigt den Förderantrag, mit einem 80-prozentigen Zuschuss kann der Verein nun rechnen und vom Bauamt kommt die Baufreigabe. Letzteres dank vieler Vorgespräche und der Bereitschaft des Amtes, das Vorhaben ebenfalls zu unterstützen. Sofort wurden dann die ersten Arbeiten in Angriff genommen. „Bei so einem Wetter habe ich noch keinen ersten Spatenstich erlebt“, kommentierte Christoph Hald lachend den Baustart bei heftigem Schneetreiben am 2. April.

Das geplante Gebäude, in dem später die monatlichen Versammlungen zur Weiterbildung der Mitglieder sind, ebenso wie die Theorieabende für Neuimker, soll vorwiegend in Eigenregie und Holzrahmenbauweise entstehen. Innen gibt es einen größeren Lehr- und Versammlungsraum, Lager und Schleuderraum sowie Toiletten. Das Bauholz wird aus Baumspenden gesägt, dadurch können die Kosten enorm gedrückt werden. Viel Arbeit steht für die Mitglieder an. Zudem kann sich der Verein über die Unterstützung etlicher Firmen und Privatleute freuen, so unter anderem dem Architekturbüro Sonnentag, oder Hans Kielwein, die in der Planungsphase bereits tatkräftig helfen konnten.

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