Vandalen wüten nahe Rotenhar

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Unbekannte Vandalen haben bei den "Hohentannen" ihr Unwesen getrieben.
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Unbekannte Personen zerstören bei den "Hohentannen" einen Altar und mehr. Pfarrer erstattet Anzeige.

Gschwend-Frickenhofen. Bislang unbekannte Vandalen haben auf dem "Gottesdienst im Grünen"-Platz bei den "Hohentannen" zwischen Rotenhar und Frickenhofen ihr Unwesen getrieben. Sie zerstörten unter anderem das dort aufgestellte Holzkreuz. Ebenso den kleinen Altar und das kleine Holzhäusle mit Bibel und einem Buch für Gedanken und Gebete.

Wie hoch der Sachschaden ist, lasse sich nicht genau sagen, erklärt Pfarrer Achim Ehring auf Nachfrage. Zumal das gesamte Areal von Ehrenamtlichen geschaffen und auch bezahlt worden sei. Auch wann die Vandalen bei den "Hohentannen" ihrer "blinden Zerstörungswut" freien Lauf ließen, sei nicht bekannt. Der Vorfall müsse sich nach Angaben der evangelischen Kirchengemeinde aber "erst in den vergangenen Tagen" ereignet haben. Denn der letzte Eintrag in dem ausgelegten Buch, in das sich Spaziergänger eintragen können, ist vom 21. Dezember, weiß Pfarrer Ehring. Entdeckt worden ist der Vandalismus am Mittwoch, 30. Dezember. "Daher vermute ich, dass es kurz nach Weihnachten passiert ist", schätzt der Geistliche.

Pfarrer Achim Ehring hat eigenen Angaben zufolge bereits am Silvestermorgen Kontakt zur Polizei aufgenommen und den Vandalismusvorfall zur Anzeige gebracht. Nun hofft er auf Hinweise aus der Bevölkerung. Diese nimmt der Polizeiposten in Spraitbach unter Telefon (07176) 6562 entgegen.

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