Wunder der Weihnacht im Wald

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Krippenweg Gschwend
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Raus aus der Alltagshektik in 48 Stationen: Zum zweiten Mal lockt der Gschwender Krippenweg zum Spaziergang in den Forst beim Badsee.

Gschwend

Mit aufmerksamem Blick entdeckt man im Wald beim Gschwender Badsee, am Waldrand beim „Mühläckerle“, immer wieder auf Symbole der frohen Botschaft. Mal auf Moos gebettet, mal Boden ins Geäst integriert, mal auf einem Baumstumpf oder auch im Schutz eines Baumes. So führt der Spaziergang dort raus aus der Alltagshektik und hinein ins Wunder der Weihnacht.

Denn wer entlang des Krippenwegs unterwegs ist, der im vergangenen Jahr in Gschwend ins Leben gerufen und in diesem Jahr bereits von anderen Kommunen als Vorbild genommen wurde, kann Weihnachten richtig erleben.

Über 40 unterschiedliche Darstellungen zeigen die Heilige Familie, Maria und Josef mit dem Jesuskind ihn der Krippe. Schlicht und mit unterschiedlichsten Werkstoffen hergestellt. Ton, Watte, Faden, Filz, Holz und vieles mehr kam zum Einsatz. Die unterschiedlichen Szenerien wurden von privaten Händen ehrenamtlich gezaubert. Initiiert durch die Gattin des Leiters vom Forststützpunkt und evangelische Kirchengemeinderätin Jutta Zimmermann, die 2020 zum Mitmachen einlud. Waren es im ersten Jahr noch rund 30 Krippen, so zeigen sich heuer 48 Stationen. Was Pfarrer Jochen Baumann besonders freut, übt doch die evangelische Kirche zusammen mit den Forstmitarbeitern Gottlieb Zimmermann, Leiter des Forststützpunktes Hohenohl und Forstausbilder Bernd Maier den Schulterschluss für diese Initiative.

„Einfach nur wunderschön“, findet Bürgermeister Christoph Hald den Krippenweg. Zumal er alle Generationen in seinen Bann zieht und in die Natur zum Spaziergang einlädt. „Die christliche Symbolik mit der frohen Botschaft passt einfach wunderbar in den Forst“, findet er. Und ist sich sicher, dass er dort nicht nur einmal privat unterwegs sein wird.

Zu den einzelnen Stationen gesellen sich zudem Texte, überwiegend Liedstrophen, die sich rund um Weihnachten drehen. Neu in diesem Jahr sind insgesamt sechs Stationen hintereinander aufgestellt, die die Weihnachtsgeschichte chronologisch erzählen. Übrigens, sie ist auch mit QR-Code ablesbar und aufs Handy zu laden, wie Gottlieb Zimmermann erzählt. Vom vergangenen Jahr weiß er, dass „immer Leute draußen sind“. Sprich, über die Weihnachtstage wird ohnehin gern ein Gang durch die Natur und den Forst unternommen. Und so erhält der Weihnachtsspaziergang mit der Familie durch die Krippen noch einen ganz besonders besinnlichen Mehrwert.

Sogar Pfarrer Jochen Baumann zwackte sich ein wenig Zeit von seinem vollen Terminkalender ab und machte sich ans Werk. „Jetzt wurde sogar ich zum Krippenbauer“, gesteht er lächelnd. Denn die Tatsache, dass so viele Menschen aus der Bürgerschaft sich animieren ließen, inspirierte ihn. Was ihn auch freut, dass die Kindergärten und die Schule ebenfalls auf dem Krippenweg mit biblischen Szenen vertreten sind. Es ist also ein großes Gemeinschaftswerk, das nun bis Dreikönig im Wald zu entdecken ist. Manche Krippe vom vergangenen Jahr war im evangelischen Gemeindehaus eingelagert, manche sind nun aber auch neu dazugekommen. Und die Forstmänner fanden für alle das passende Plätzchen im Wald. „Rund zwei Tage haben Bernd Maier und ich in unserer Freizeit aufgebaut“, erzählt Gottlieb Zimmermann. Auf einer Länge von zwei Kilometern sollten sich die Spaziergänger Zeit nehmen und sich auf die Darstellungen mit allen Sinnen einlassen. Dann ist Balsam für die Seele garantiert – und das Ganze noch an der frischen Luft. Also etwas für Körper und Geist. Das Wunder der Weihnacht lädt zum Schlendern und Verweilen ein. Und macht die frohe Botschaft erlebbar. Parkmöglichkeiten gibt‘s am Badsee, dann sind es nur noch wenige hundert Meter zum Wald im Mühläckerle.

Mehr Bilder unter www.tagespost.de

Die christliche Symbolik mit der frohen Botschaft passt einfach wunderbar in den Forst.“

Christoph Hald,, Bürgermeister
Krippenweg Gschwend
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