Drei Ideen für einen Schulhausanbau

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Kommandant Matthias Behringer, sein Stellvertreter Stefan Funk (Mitte) und Bürgermeister Klemens Stöckle Foto: aks
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Igginger Gremium sieht die ersten Skizzen, wie sich die notwendige Erweiterung der Grundschule umsetzen ließe. Stefan Funk als stellvertretender Kommandant bestätigt.

Iggingen

Einfach mal angucken, mit überlegen, Vorschläge beisteuern: Das ist die Aufgabe für den Gemeinderat, als Bürgermeister Klemens Stöckle drei Skizzen an die Wand wirft, wie die Grundschule fit für die Zukunft gemacht werden könnte. „Ich bin beruhigt, dass an diesem Standort überhaupt etwas geht“, gesteht der Schultes zum Thema. Macht aber auch deutlich, dass egal welche Variante gewählt wird, es mit Sicherheit die letzte Möglichkeit ist, aus dem Areal noch etwas herauszuholen.

Zum Hintergrund: Auf bis zu sieben Klassen steigt der Bedarf rechnerisch bis zum Schuljahr 2024/25. Dazu kommt ab 2026/27 ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an der Grundschule, was nicht nur ein vergrößertes Mittagessensangebot, sondern auch mehr Platz für mehr Bildungs- und Freizeitprojekte erfordert. Höchste Zeit also, sich Gedanken zu machen - zumal bei der zuletzt 1998 erweiterten Grundschule auch bei den Toilettenanlagen und beim Brandschutz nachgearbeitet werden sollte. Also hatte Architekt Volker Gunst sich auf Bitten des Bürgermeisters Gedanken gemacht. „Das sind nur Skizzen, keine Pläne“, betont Stöckle, als er die drei Varianten erläutert:

Die erste zeigt, dass die aktuell als Parkplatz genutzte Fläche am Siedlungsweg mit einer Mensa überbaut werden kann.

Die zweite verschmälert den Siedlungweg zwischen Schule und AMC-Vereinsheim auf eine Spur, um an dieser Stelle noch mehr Platz für eine größere Bebauung zu bekommen.

Die dritte Skizze zeigt einen separaten, quadratischen Bau im südlichen Teil des Schulhofs an der Gmünder Straße. Ein eigenes Mensagebäude, vielleicht auch ein Veranstaltungsraum?

Alle Varianten haben Vor- und Nachteile, die es sorgfältig abzuwägen gelte. Nach der Sommerpause wird der Gemeinderat in diese Diskussion einsteigen - und dabei womöglich auch noch mehr Varianten einbringen.

Themenwechsel: „Egal, warum Not am Mann ist, bei der Feuerwehr kriegst Du immer jemanden, der hilft. Ganz speziell gilt das für unseren engagierten Kommandanten Matthias Behringer“, lobt Bürgermeister Klemens Stöckle die Einsatzbereitschaft der Igginger Floriansjünger. Sehr froh sei er, dass nach der Hauptversammlung auch das Stellvertreterteam komplett bleibt. Stefan Funk sei zur Wiederwahl bereit gewesen, so wie Alexander Polzer und Andreas Bier es im Jahr 2019 waren. „Bis 2024 sind wir also gut aufgestellt“, sagt Stöckle, verbunden mit der Mahnung, sich auch Gednken zu machen über die Zukunft. „Es wächst kein Kommandant von selbst.“

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