Knackig-kurzes Historien-Spektakel

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Schülerbutzen erobern Igginger Rathaus
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Die Igginger Hexen und Butzen samt Schülerbutzen bieten in einer coronakonformen Version die traditionellen Schauerspiele „Teufel an der Kette“ und Flurschütz am Galgen.

Iggingen

Seit 20 Jahren ist es ein fester Termin, das Treiben der Hexen & Butzen, der Schülerbutzen und der Bi-Ba-Butzemänner aus dem Kindergarten auf dem Igginger Marktplatz, dem „Kotteler“. Seit 20 Jahren wird hier der Teufel an der Kette bis aufs Blut gereizt und der neugierige Flurschütz von den Hexen mit dem Tod am Galgen bestraft.

Jedes Jahr dürfen nur die Viertklässler ihre Butzenmasken selbst herstellen und gestalten. Einmal im Leben ist somit jedes Igginger Kind ein echter Schülerbutze und bewacht zusammen mit dem Teufel den Korb voller Süßigkeiten, der am Brunnenrand vor dem Rathaus steht. Alle Kinder, die sich trauen, dürfen durch das Spalier, der mit Klatschen bewaffneten Schülerbutzen laufen und sich etwas Süßes stibitzen.

Zum Glück fällt das Spektakel, anders als die Historische Igginger Fasnacht, nicht der Pandemie zum Opfer - auch wenn es eine kürzere Ausgabe mit kleinen Änderungen geworden ist. Und einer neuen Herausforderung: Erstmals mussten die Kinder auch noch einen Zauberwald durchlaufen, wenn sie an den Korb mit Süßigkeiten wollten.

Zum ersten Mal haben Bärbel Schmid und Tanja Hecke die Schülerbutzen betreut und mit den Viertklässlern die Masken gebastelt.

Die Moderatoren Sebbi Schmid und Klaus Widmann und die Hexen & Butzen sorgten trotz gekürztem Programm wieder für schaurig schöne Stimmung vor dem Rathaus. Höhepunkt war natürlich wieder das beliebte Spiel „Teufel an der Kette“ - in origineller Coronaversion: Die Grundschulkinder wurden aufgeteilt in ihre Klassen und gruppenweise von den Butzen zum „Schauplatz“ geführt. Dort erwartete die Kinder ein Spalier aus Tannenbäumen, durch das sie gehen mussten, um an den Süßigkeitenkorb zu gelangen. Um das ganze etwas gruseliger zu gestalten, standen hinter den Bäumen die Schülerbutzen und machten furchteinflößende Geräusche.

Auch ein kurzer Auftritt der Hexen und der furchterregenden Butzen durfte natürlich nicht fehlen und traditionell wurde der Flurschütz am Galgen aufgehängt. „Es war ein kurzes und knappes Programm – das trotzdem alle Element der traditionellen Historischen Igginger Fasnacht enthalten hat“, zog Bürgermeister Klemens Stöckle am Ende der Veranstaltung zufrieden Bilanz.

Schülerbutzen erobern Igginger Rathaus
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