Ostermarkt überzeugt mit einer „gelungenen Mixtur“

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Gäste aus nah und fern schauten am Samstag auf dem Igginger Ostermarkt rund ums Rathaus vorbei.
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Iggingen. Rund um das Igginger Rathaus, auf dem Kirchhof und bei der Werkstatt von Alfred Beirle sah man am Sonntag gut gelaunte Menschen, in Gesprächen verstrickt. Keine Frage, der Ostermarkt lockte Besucher aus der ganzen Region an. „Einfach schön, dass er wieder stattfinden kann“, befand Annika Wunderli, während sie ihren Verkaufsstand mit Nähwaren für Kinder im Blick hatte.

Nur zu gern fanden sich die Marktbeschicker ein, kümmerten sich diverse Vereine, darunter auch der Förderverein der Schule, um die Bewirtung. Aufgrund der Pandemie musste der beliebte Ostermarkt, der gewöhnlich alle zwei Jahre stattfindet, 2020 abgesagt werden. Umso mehr freuten sich die Gäste und Marktleute darüber, dass nun endlich wieder ein Ostermarkt stattfinden konnte.

Lustige Strohfiguren mit Namen wie „Fidelio, der Glückliche“ oder „Isolde die Holde“ am Stand der Familie Haag zogen dabei ebenso Blicke auf sich wie die individuellen Grußkarten am Nachbarstand oder auch Frühlingsfloristik in aufwändigen Gestecken und Kränzen. „Eine gelungene Mixtur“, freute sich Bürgermeister Klemens Stöckle über das facettenreiche Angebot an den rund 20 Markt- und Bewirtungsständen.

Auffallend war, wie viel Zeit die Gäste aus nah und fern mitgebracht hatten. „Schön, dass man sich einfach wieder treffen und Neuigkeiten austauschen kann“, sagte ein Ehepaar aus Iggingen, das gleich das Mittagessen in Form von heißen Roten auf den Markt verlegte.

In der Werkstatt von Alfred Beirle gab es derweil für die Besucher nicht nur Metall- und Holzkunst zu sehen. Denn Otto Müller sorgte mit seiner handgemachten Musik auch für gute Stimmung. Ausgestellt waren in der Werkstatt auch die beiden Bänke, die von Müller und Alfred Beirle erstellt worden waren und die demnächst vor der Kirche platziert werden.

Kreatives für den Garten erblickten Marktbesucher bei der Kirche am Stand der Familie Funk. Einfache kleine Holzpfähle, mit bunten Vögeln bestückt. Und wer lieber auf der Suche nach Kulinarik war, konnte sich ein „Bärlauchbuddrbrod“ gegenüber gönnen. So war auch für Gaumen- und Augenschmaus auf den Igginger Ostermarkt bestens gesorgt. Nach der Mittagszeit erfreute zudem der Männerchor mit musikalischen Weisen zwischen Kirche und Rathaus.

Nicht zu vergessen: Albert Heizmann, der sich seit nunmehr 20 Jahren um die Osterkrone gekümmert hatte, und Ellen Schmid. Sie hatte für den Ostermarkt wieder eine Hasenschule gezaubert, dazu tönerne Hasen in schmuckem schwarzem Frack, die einen Musikverein darstellten. Ein Hingucker waren hierbei nicht nur die maßgeschneiderten Kleider der Hasen, sondern auch die kleinen Musikinstrumente. So trötet etwa ein Musikantenhase in einen Trichter. Die Liebe zum Detail war für sämtliche Besucher nicht zu übersehen. 

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