Jäger warnen dringend vor Hasenpest

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Tote Wildtiere sollten auf keinen Fall angefasst werden.

Gefährliche Infektionskrankheit zählt zu den Zoonosen und kann auch auf den Menschen überspringen.

Durlangen. Aufgrund der Pandemie halten sich derzeit viele Bürger in der Natur auf. „Daher ist es uns wichtig, darüber aufzuklären, dass es nicht nur Corona gibt, sondern, wie im aktuellen Fall vom 20. April auch verendetes Wild mit Krankheiten, die auf den Menschen übertragen werden können“, informieren die Jäger. In der Nähe des beliebten Leintalradweges zwischen Täferrot und Durlangen wurde ein verendeter Feldhase gefunden. Nach der Untersuchung durch das Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart wurde bei diesem die Krankheit Tularämie „Hasenpest“ festgestellt.

Da es sich bei dieser Krankheit um eine Zoonose (übertragbar auf den Menschen) handelt, sei äußerste Vorsicht geboten. Bei Menschen könne diese Krankheit schwere Verläufe haben. Verendetes Wild dürfe daher niemals angefasst oder transportiert werden.

„Hasen mit dieser Krankheit fallen auch durch Apathie (Ausbleiben von Fluchtverhalten) auf und wirken auf Spaziergänger sehr zutraulich“, sagen die Jäger. Verendetes Wild sollte daher immer nur vom Jäger mit entsprechender Schutzvorkehrung (Einmalhandschuhe, Mundschutz) aufgenommen werden.

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