Kommentar:

Kreativ und mit Vorfreude

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Anke Schwörer-Haag

Anke Schwörer-Haag zum Jubiläumsjahr in Spraitbach.

Was war das für eine wunderbare Idee, die der Festausschuss da mitten in der Pandemie „geboren“ hatte. Das ganze Jahr über durfte die Gemeinde so ihr 725-jähriges Bestehen feiern, jeden Monat zweimal mit kleinen Begegnungen, die Spuren in Form von Geschichtstafeln hinterlassen - informativ für alle, die mehr wissen wollen über das Dorf, in dem sie heute leben. Und nachhaltig auch für all jene, die in 25 Jahren unter nicht vorhersagbaren Bedingungen die 750 feiern.

Bewundernswert ist dabei das Durchhaltevermögen derer, die das Projekt umgesetzt und dafür gesorgt haben, dass tatsächlich zu jedem 7. und jedem 25. des Monats die nächste Tafel fertig war und aufgestellt werden konnte. Nicht nur einmal dürfte das ein Wettlauf mit der Zeit gewesen sein. Der sich aber gelohnt hat. Denn Spraitbach hat im Ergebnis nun etwas, das kein Jubiläumsfest hätte bieten können.

Deshalb war es richtig, nach der Absage der seit 2019 geplanten Feierlichkeiten, den Kopf nicht frustriert in den Sand zu stecken. Die Spraitbacher haben dem Virus kreativ die Stirn geboten. Und dass sie noch fröhlich, und hoffentlich weitgehend unbeschwert feiern können, dürfen sie schon im kommenden Jahr beweisen. 2022 blickt der Musikverein auf stolze 100 Jahre seines Bestehens. Die Vorfreude auf ein mehrtägiges Fest ist real.

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