Kurzurlaub auf dem Mutlanger Lammplatz gefällig?

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Richtig viel los war beim ersten "Mutlanger Sommer" auf dem neu gestalteten Lammplatz. Auch wenn's rund zehn Grad kälter war als bei der Eröffnung des Platzes im vorigen Jahr.

Neu gestaltete Ortsmitte kann die Besuchermengen zum ersten "Mutlanger Sommer" kaum fassen.

Mutlangen. Vor einem Jahr wurde Mutlangens "neue Mitte", der Lammplatz, mit einem großartigen Fest eingeweiht. Am Sonntag gab es zum ersten Geburtstag den ersten "Mutlanger Sommer". Dass der neue Dorfmittelpunkt solch einen großen Zuspruch in der Bevölkerung findet, macht Stephanie Eßwein richtig stolz: "Meine Mutlanger beleben den Platz täglich." Das Gelände sei der "ideale Ort, um einen paar Stunden Kurzurlaub zu machen", findet die Bürgermeisterin, die Realisierung des Platzes macht Eßwein glücklich, der Platz komme besser an, als erwartet wurde. Der Schwung und die Begeisterung, die bei der Eröffnung geherrscht haben, konnte die Gemeinde das ganze Jahr über mitnehmen. An diesem "Ort der Begegnung" soll fortan der Mutlanger Sommer in Serie gehen.

Nächstes Jahr Freilichttheater

Pläne sind bereits gemacht, verrät die Bürgermeisterin. Ende August im kommenden Jahr wird sich der Lammplatz in ein Freilichttheater verwandeln. Jugendbeirat Robin Kucher hatte die Idee, mit der Theater AG und Laienschauspielern des Franziskus-Gymnasiums noch einmal das Drama "Das Leben ist schön" auf einer Open-Air-Veranstaltung aufzuführen. Für 2021 buchte Eßwein noch vor Ort die Live-band Acoustic Groove, die bereits zur Eröffnung und auch am Samstag für gute Laune und Stimmung sorgten.

Unisono waren sich alle Mutlanger einig: "Der Platz ist goldrichtig." Mutlangen habe so einen Platz gebraucht, meint Carmen Mach von der Mutlanger Schaustellerfamilie. Mario Mach ist besonders begeistert von dem Spielplatz, den er regelmäßig mit seinem Sohn besucht.

Die Betreiberfamilie Cutaia des Pavillon-Restaurants zeigt sich sehr zufrieden. Im Sommer sei der "wunderbare Platz" sehr belebt, auch die Außenbewirtschaftung werde gut angenommen. Der Platz sei zu einem Ort für alle Generationen geworden, freut sich die Mutlangerin Christine Stegmaier, das beste aber sei: "Jetzt ist der Wochenmarkt wieder in der Mitte des Dorfes."

Zum ersten Mutlanger Sommer strömten die Besucher aus Mutlangen und allen näher oder weiter entfernten Nachbargemeinden. Die Schlangen an den Versorgungsständen wurden immer länger, der MSV Ostalb kam mit Pommes- und Pulled-Pork- Lieferungen kaum nach, die Getränke vom TSV Mutlangen gingen weg wie "warme Semmeln" und in der vom Mutlanger Gemeinderat betriebenen Weinbar herrschte schon nach kurzer Zeit "Gläsernotstand". Trotzdem war es eine leichte und entspannte Atmosphäre. In aller Eile wurden neue Biertischgarnituren aufgestellt. Patrick Schwefel von Acoustic Groove erinnerte die Stimmung am Samstag "an die Eröffnungsfeier, nur zehn Grad kälter". Dicht an dicht, die Menschen auf den Bierbänken, dicht an dicht die Zuhörer vor der Band. Die drei Jungs, Patrick Schwefel, Winfried Magg und Andreas Franzmann, sorgten nicht nur mit feinster handgemachter Musik für Stimmung, vielmehr zogen sie sich gerne selbst durch den Kakao. Bei "Sultans of Swing" hielt es viele Gäste dann endgültig nicht mehr auf den Plätzen.

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