Bürgermeisterwahl: Manuel Schock bewirbt sich in Leinzell

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Kandidat Manuel Schock übergibt seine Bewerbung an Ralph Leischner.
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Warum der 31-jährige Beamte der Zollverwaltung sich für eine Kandidatur in Leinzell entschieden hat.

Leinzell. Er hat gewartet bis fast zum Schluss. Manuel Schock hat am Freitag seine Bewerbung im Rathaus abgegeben. Der 31-Jährige ist damit der vierte Kandidat, der die Nachfolge von Bürgermeister Ralph Leischner antreten möchte.

Dass er sich in Leinzell bewerben möchte, hat Manuel Schock schon vor vielen Monaten entschieden. Damals, als er in der Zeitung gelesen hat, dass Ralph Leischner aufhört, hat der aktuell bei der Bundeszollverwaltung beschäftigte Beamte beschlossen, das umzusetzen, wozu ihn seine Freunde schon lange ermuntert haben: Er würde sich bewerben für das Amt des Bürgermeisters.

Nach elf spannenden Jahren - unter anderem als Ermittlungsbeamter bei der Bekämpfung der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität oder der illegalen Beschäftigung - verfüge er über genügend Erfahrung im engen und vertrauensvollen Zusammenspiel mit Behörden. Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortung gehörten aber ebenso zu diesem Berufsalltag - ein perfektes Rüstzeug für die Arbeit an der Spitze einer Gemeindeverwaltung, findet Manuel Schock und würde sich dieser neuen Herausforderung gerne stellen.

„Ich bin ein Kind vom Land“, versichert der 31-Jährige, der in Gaildorf und Sulzbach-Laufen aufgewachsen ist und nach einer kurzen Zeit in Stuttgart herausgefunden hat: „Die Stadt ist nicht mein Ding“. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und seinem Sohn in Ruppertshofen, wo die junge Familie 2017 mit viel Glück einen Platz erwerben und ein Haus bauen konnte. Vieles hat Manuel Schock, der zwischen 2008 und 2010 eine Ausbildung als Industriemechaniker bei der Firma Mahle gemacht hat und leidenschaftlicher Handwerker ist, beim Hausbau selbst gemacht. Zeit für seine Hobbys - Musikhören, Ausdauer- und Kraftsport - blieb da fast keine mehr. Auch sein langjähriges Engagement beim Roten Kreuz sei zuletzt berufsbedingt auf Eis gelegen, erzählt Manuel Schock bedauernd. Und erinnert sich sehr gerne an die Jahre beim Jugendrotkreuz und als Einsatzsanitäter beim DRK-Kreisverband Schwäbisch Hall und später beim Kreisverband Stuttgart. Eine sehr lehrreiche und prägende Zeit, sagt er.

Leinzell sei vor Jahren sein Favorit gewesen, als er von Stuttgart zurück aufs Land ziehen wollte, erzählt Manuel Schock und bedauert, dass es damals im Ort keine Bauplätze gegeben habe. Würde er als Bürgermeister gewählt, wäre eines seiner Ziele deshalb, neuen Wohnraum für junge Familien zu schaffen. Wichtig ist ihm aber auch die Balance zwischen Jung und Alt mit Angeboten für die jungen Leinzellerinnen und Leinzeller ebenso wie für die Seniorinnen und Senioren. Seine Kandidatur hat Manuel Schock gut vorbereitet. In einem mehrseitigen Prospekt hat er seine Beweggründe und Ziele ausführlich dargelegt. Unter www.manuelschock.de sowie auf Facebook (schock.manuel) und Instagram hat er ebenfalls Informationen zusammengestellt. Anke Schwörer-Haag

Einige Fakten zur Wahl: Die Bürgermeisterwahl in Leinzell ist am Sonntag, 27. März. Bewerbungsschluss für eine Kandidatur ist am Montag, 28. Februar, um 18 Uhr. Eine offizielle Kandidatenvorstellung ist für Samstag, 12. März, um 17 Uhr angesetzt.

Die Stadt ist nicht mein Ding.“

Manuel Schock,, Kandidat

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