Bye-bye Superwoman

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Verabschiedung Krauß Schulzentrum Leinzell

Mit großem Dank verabschiedet das Schulzentrum Martina Karus.

Leinzell. Bye-bye Superwoman hieß es am Schulzentrum Leinzell jetzt für Martina Karus. 40 Jahre lang war sie Sekretärin dort und hat viele Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schulleitungen miterlebt. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde sie gebührend verabschiedet.

Nachdem der Schulchor die Feier mit „Cover me in Sunshine“ eröffnet hatte, freute sich Rektor Philipp Mathes besonders, dass alle Schulleitungen zur Verabschiedung gekommen waren, die während der Dienstzeit von Martina Karus tätig waren. Er erklärte: „So wird noch einmal deutlich, was für eine lange Zeit doch 40 Jahre sind.“

Mit „We will rock you“ luden Schulchor und Schulband zum Mitklatschen und Mitstampfen ein und der Song „Shallows“, vorgetragen von Katja Satler und Laura Neubauer, verzauberte die Zuhörer.

Der Schülervertreter David Schwieder und die Elternvertreterin Julia Zeller betonten in ihren Danksagungen noch einmal, wie wichtig das Sekretariat für eine Schule ist. Denn egal ob Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Schulleitungen, die Sekretärinnen haben für jeden stets ein offenes Ohr. Sie informieren, beantworten Fragen und helfen in jeder Notlage. Zudem wurde das Sekretariat in den letzten beiden Jahren auch noch zu einer Art Mini-Corona-Testzentrum. Kurzum, die Anforderungen sind gigantisch und werden mit nicht weniger, ganz im Gegenteil. „Sie wachsen stetig“, wie Bürgermeister Ralph Leischner ergänzte und weiter anmerkte, „in 40 Jahren ändert sich vieles und dabei stets den Überblick zu behalten das ist die große Kunst“.

Martina Karus hat diesen Überblick stets behalten, dies wurde auch auf dem Höhepunkt der Feier, einem Schauspielstück des Kollegiums, noch einmal deutlich.

So wurden ihr Titel verliehen wie Superwoman, fleißiges Bienchen, Götterbotin oder Ms. Moneypenny und noch einmal hervorgehoben, wie großartig sie ihren Job die letzten 40 Jahre gemacht hat, so großartig, dass es beinahe schon Zauberei und Magie glich.

Sichtlich gerührt kam Martina Karus am Ende der Feier dann selbst zu Wort, sie bedankte sich bei allen, die ihr diese wundervollen Überraschungen bereitet hatten und dass es kaum fassbar sei, dass die Zeit nun vorüber sein sollte. Beim gemeinsamen Zusammensein im Anschluss meinte sie: „Vielleicht schreibe ich irgendwann meine Memoiren, denn zu erzählen habe ich nach 40 Jahren eine ganze Menge.“

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