Der nächste Schritt für neuen Verbrauchermarkt in Leinzell

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Bürgermeister Ralph Leischner verpflichtet Gemeinderätin Alexandra Bockmeyer.
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Grundstücksverhandlungen der Firma Rewe sind in Leinzell erfolgreich abgeschlossen.

Leinzell Die Firma Rewe konnte nun mit allen Grundstücksbesitzern positive Verhandlungen führen. Was bedeutet, dass die Ansiedlung des Verbrauchermarktes in Leinzell in die nächste Runde geht. „Sobald die Kaufverträge unterzeichnet sind, geht es in den Planungen weiter“, erinnerte Bürgermeister Ralph Leischner, dass sowohl ein Bebauungsplanverfahren als auch parallel hierzu ein Flächennutzungsplanverfahren durchgeführt werden muss. Demnächst stehe ein Termin vor Ort bezüglich der Linksabbiegespur an, kündigte der Leinzeller Bürgermeister an. „Es geht weiter“, stellte er erfreut auf die Anfrage von Oliver Barth in der Gemeinderatssitzung am Dienstag fest. Barth hatte darüber berichtet, dass er immer wieder von Leinzellern, aber auch von Bürgern aus umliegenden Gemeinden darauf angesprochen werde, was denn der Status Quo sei. „Und das durchaus positiv“, wie er anfügte.

Auch die Apotheke, die zum Jahresende in Leinzell ihre Pforten schloss, wurde thematisiert. Das Gremium war sich einig, dass unbedingt für eine neue Apotheke geworben werden muss. Werner Möbius schlug vor, auch auf der Homepage von Leinzell eine Information zu geben, dass ein Apotheker oder eine Apothekerin gesucht werden. Mehrfach wurde die zentrale Bedeutung Leinzells hervorgehoben als „Drehkreuz“. Bürgermeister Leischner sagte zu, Bemühungen anzustellen. Machte aber auch klar, dass das Gebäude, in dem sich die Apotheke befand, mittlerweile wohl verkauft sei. Und beschrieb, dass neue Vorschriften für Apotheken, etwa bezüglich der Einführung digitaler Rezepte, eine große Herausforderung sind.

Erneut befasste sich das Gremium  mit dem Etat für 2022 sowie der Finanzplanung bis 2026. Fakt ist, dass 2022 die Generalsanierung des gesamten Schulzentrums nach drei Jahren baulich abgeschlossen wird. Dies stellte Leischner erleichtert fest. Im Etat verankert ist 2022 der Anteil Leinzells am neuen Verwaltungsverbandsgebäude in Höhe von 400 000 Euro. Der Landeszuschuss mit 230 000 Euro ist bereits bewilligt. Und die nächsten großen Vorhaben stehen bereits fest. Zum einen muss die Verbandskläranlage generalsaniert werden, zum anderen wird es einen Kindergartenneubau geben. Dies alles ist jedoch Zukunftsmusik. Denn die Finanzplanung sieht 2023 als „ruhiges Jahr zum Luft holen“ vor, so Ralph Leischner. Und der Kindergartenneubau muss aus finanziellen Gründen ins Jahr 2025 verschoben werden. Lediglich Planungsraten finden sich hierfür im Etat.

Zudem hofft der Schultes, dass sich Schechingen oder Heuchlingen – oder beide Gemeinden – dazu entschließen, ebenfalls ihr Abwasser auf der Verbandskläranlage reinigen zu lassen. Momentan werden entsprechende Gutachten ob der Machbarkeit erstellt. 2022 wird manches „auf Eis gelegt“, etwa die Umgestaltung des Brunnenplatzes in der Ortsmitte. In der Februarsitzung soll der Etat 2022 verabschiedet werden. Die Gemeinderäte stimmten allen Vorschlägen der Verwaltung zu.

Ebenfalls in der Sitzung am Dienstag wurde Alexandra Bockmeyer verpflichtet. Sie rückt für Hannah Staudenmaier ins Gemeinderatsgremium nach.  Und wird auch deren Sitze in Ausschüssen besetzten. Etwa für die Jugend oder auch den Partnerschaftsausschuss und den Bauausschuss.⋌⋌Anja Jantschik

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