Die Verbandsverwaltung will im Sommer umziehen

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Außenanlagen werden am Verbandsgebäude erstellt.
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Informationen über Baufortschritt und Kosten im Gremium Leintal-Frickenhofer Höhe.

Leinzell. Corona-Ausfälle und Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial sowie massive Kostensteigerungen in der Baubranche konnten dem Neubau des Verwaltungsverbandsgebäude Leintal-Frickenhofer Höhe scheinbar nichts anhaben. „Ich weiß nicht, wie er das hingekriegt hat“, spart Leinzells Bürgermeister Ralph Leischner, zugleich Vorsitzender des Verwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe, nicht mit Lob für den Lorcher Architekten Jochen Hermann. Unter dessen Federführung erfolgte die Planung und Umsetzung des Neubaus im interkommunalen Gewerbegebiet Leinzell-Göggingen. Und das Ergebnis sieht sehr gut aus. Nicht nur, dass der Bauzeitplan eingehalten wurde. „Wir werden im Sommer umziehen“, kündigt Verbandsgeschäftsführer Wilfried Binder sehr zufrieden an. Nein, auch die Kosten können offenbar bis zum Abschluss der Bauarbeiten gehalten werden.

„Momentan liegen wir sogar noch unter der Kostenberechnung von 2,13 Millionen Euro“, rechnet Ralph Leischner vor. Und dies, obwohl noch nachträglich Wünsche des Personals umgesetzt wurden. Etwa bezüglich des Bodenbelags und der Ausstattung, wie Binder erklärt. Auch entschied man sich nachträglich noch für eine Zaunanlage. Wobei man natürlich auf der anderen Seite gespart habe. So wurde auf eine kostenintensive, weil digitale, Zugangsberechtigung verzichtet. Stattdessen wurde eine klassische Schließanlage eingebaut. Und auch der Beamer sowie die Lautsprecher fielen dem Rotstift zum Opfer. „Das kann auch nachträglich noch gekauft werden“, argumentiert Binder.

Momentan werden die Außenanlagen gerichtet. Sobald die EDV steht, kann also eingezogen werden. Diese wurde in der Verbandsversammlung für 61 553 Euro ebenso in Auftrag gegeben wie die Telefonanlage für 18 556 Euro. Anja Jantschik

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