Ganz bequem ins Wasser schweben

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Premiere: Ursula Heilig ist die erste, die mit dem neuen Lifter ins Becken schwebt. Dahinter von links: Bürgermeister Marc Schäffler, Elke Wengert, Artur Bulling, die Wasserpatscher und die Spender. ⋌⋌Foto: aks
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Nach acht Jahren des Spendensammelns haben die Leinzeller „Wasserpatscher“ sich endlich ihren Traum vom Lifter erfüllen können.

Leinzell

Der Bürgermeister kriegt glatt „eine Gänsehaut“, wenn er über dieses Projekt und die Ausdauer seiner Macher spricht: „Für mich ist das ein Paradebeispiel für das, was durch ehrenamtliches Engagement erreicht werden kann“, sagt Marc Schäffler und verspricht, das Hallenbad auch in dieser schwierigen Zeit mit aller Kraft langfristig zu sichern. Sogar mitmachen will der Schultes bei den „Wasserpatschern“, wenn er das entsprechende Alter erreicht habe.

Umgesetzt hat die rührige Truppe um Elke Wengert, die seit 30 Jahren die wöchentliche Wassergymnastik ehrenamtlich leitet, einen ganz großen Traum. Ein Lifter wurde angeschafft - nur mit Spenden finanziert. Das Gerät erlaubt es all jenen, die mit der Wassergymnastik aufhören mussten, weil sie nicht mehr ins Becken kamen, nun weiter mitzumachen und etwas für ihre Gesundheit zu tun. Seit acht Jahren, schon unterstützt von Ex-Schultes Ralph Leischner, wurde für das Projekt gesammelt. Mit Kuchen backen, Kaffee ausschenken, mit Basars. Nun ist es endlich geschafft. Auch dank großer Geldgeber wie der Kreissparkasse, hier vertreten von Andrea Abele; der VR-Bank, vertreten durch Thomas Jankowski; Toto-Lotto; dem VdK Ortsverein Iggingen-Leinzell, den Elisabeth Hägele und Dieter Hühmann repräsentieren; die Firma Karl Jakob; das Café Leinmüller und dem Lifter-Hersteller Handi-Move, der den langen Atem die Aktiven mit Sonderkonditionen honorierte. So kann Elke Wengert nicht nur allen Spendensammlern danken, wobei sie besonders Artur Bullings Einsatz würdigt, sondern auch ankündigen, dass die rund 10 000 Euro auch noch für eine Rollstuhlrampe ins Bad reichen werden.

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