Wo „Schlimmer geht's nicht“ gewinnt

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Leinzell Dorfolympiade
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Viele genossen die Riesengaudi bei der zweiten Auflage der Dorfolympiade auf dem Leinzeller Sportplatz. Gut besuchter Dorfhock vor der Kulturhalle rundet den Tag ab.

Leinzell

Es ist ein wunderbarer Tag für eine große Gaudi. Kein Wunder also, dass halb Leinzell auf den Beinen ist, um gemeinsam Dorfolympiade zu feiern. Mit Sport und Spaß, mit Geschicklichkeit und Können am Vormittag auf dem Sportplatz und später dann in fröhlicher Gemeinsamkeit und gut unterhalten vom Musikverein beim Dorfhock vor der Kulturhalle.

Zwölf Vereine und Gruppen sind als Veranstalter mit von der Partie. Sie haben sich jeweils spannende Stationen ausgedacht, die die Olympioniken in Dreierteams bewältigen müssen. Beim Tischtennisclub zum Beispiel muss das Runde ins Eckige. Und die Skizunft hat die Langlaufstrecke kreativ ins Gras verlegt. Der Musikverein nimmt das mit dem Ball im Tenorhorn ziemlich wörtlich und beim Bouleclub ist Zielwasser ausgesprochen hilfreich.

Apropos Wasser: Besonders in den heißen Stunden um die Mittagszeit ist der Beutelweitwurf mit Leinwasser, den sich die Feuerwehr ausgedacht hat, eine beliebte Station. Während die Sportler auf dem Cat-Walk am Murra-Stand froh sind, wenn sie zuvor wenig vom berüchtigten „Diesel“ der wilden Fasnachtskatzen getankt und gegen den Durst besser nur Wasser getrunken haben...

Die 16 Olympiateams mit Sportlern aller Altersstufen zwischen 6 und 66 Jahren geben mit viel Begeisterung ihr Bestes. Selbst Seilspringen und Rätsellösen wirft sie nicht um. Am allerwenigsten die Mannschaft mit dem (in die falsche Richtung weisenden) Namen „Schlimmer geht's nicht“. Sie heimst die meisten Punkte ein und die Mitglieder können sich vom Ehrungstisch, der dank umsichtiger Sponsoren mit schönen Preisen bestückt ist, etwas Gefälliges auslesen. Für den besten Gruppennamen ist das im Anschluss den „Flatter flotter Falter“'s erlaubt, während Matthias Tietze den Einzelsieg nach Hause bringt und die „Indianergirls“ im anerkannt schönsten Kostüm wahrhaft olympische Leistungen gebracht haben.

Gewinner sind aber auch die beiden Kindergärten der Gemeinde, Villa Kunterbunt und St. Georg. Beide werden aus dem Erlös von Olympiade und Dorfhock zu gleichen Teilen gefördert - und da die Veranstalter am späten Abend auf dem Platz vor der Kulturhalle tatsächlich restlos ausverkauft waren, dürfte die Spendensumme auch nicht so ganz klein ausfallen.

Rundum zufrieden ist Bürgermeister Marc Schäffler mit dem Verlauf und der Organisation der Veranstaltung. Er war mit seiner Familie vor Ort und konnte sich davon überzeugen, wie viel Spaß die Mannschaften und Ausrichter hatten. Was ihn stolz macht: „Alle Vereine haben super zusammengearbeitet. Beim Aufbau und beim Abbau. Das ist genau richtig, wenn es so läuft.“

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