Beratung für das Großprojekt im Juni

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Die Tage dieses Hauses in der Hauptstraße sind gezählt. Sein Abriss ist geplant. In der Ortsmitte soll auf diesem und dem leer stehenden Nachbargrundstück rechts ein Mehrfamilienwohnhaus mit Tiefgarage entstehen.
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Warum der Technische Ausschuss des Mutlanger Gremiums über das Mehrfamilienwohnhaus in der Ortsmitte erst in der kommenden Sitzung berät und was entschieden wurde.

Mutlangen

Eine große Änderung deutet sich in der Hauptstraße an. Haus Nummer 21 soll abgerissen werden. Für das dann leer stehende Grundstück gibt es gemeinsam mit dem derzeit unbebauten Grundstück Nummer 23 Pläne, dort ein Mehrfamilienwohnhaus mit Tiefgarage zu erreichten. „Eine sehr große Bebauung“, sagte Bürgermeisterin Stephanie Eßwein, weshalb sie dem Technischen Ausschuss empfahl, mit einer Diskussion und Entscheidung abzuwarten, bis die Angrenzer ihre Sicht der Dinge formuliert haben. Die Frist dafür endet am kommenden Dienstag, 25. Mai. Das Bauvorhaben wird dann Thema in der Junisitzung.

Noch mal gemeinsam an einen Tisch setzen, das empfiehlt der Ausschuss einem Bauherrn und seinem Nachbarn dagegen im Burghaldenweg. Dort soll ein zweigeschossiges Gebäude entstehen, obwohl der Bebauungsplan aus dem Jahr 1984 nur eingeschossige Bebauung vorsieht. Vergleichbare Befreiungen habe es in diesem Areal schon gegeben, erklärte Amtsleiter Wolfgang Siedle und zeigte dem Gremium zudem Schnittzeichnungen, die belegen, dass der Bauherr in eingeschossiger Bauweise sogar noch 40 Zentimeter höher bauen könnte, wenn er alle Möglichkeiten ausschöpfe. Er kenne einen solchen Fall, bei dem sich die Nachbarn nicht hätten einigen können und am Ende die für den Einwender schlechtere Variante umgesetzt wurde, merkte Alexander Dauser an. Monika Offenloch drängte darauf, dass eine Einigung versucht werde. Nur Felix Fauser wollte seine Zustimmung sofort geben. Das übrige Gremium folgte dem Antrag der Bürgermeisterin, das Einvernehmen zunächst zu versagen und mit Bauherrn und Angrenzer noch mal ins Gespräch zu gehen.

Einen Schlusspunkt setzte der Ausschuss unter das Dauerthema „Stützmauer im Talblick 12“. Die nun präsentierte Ausführung sei zwar nicht bebauungsplangerecht, aber die einzige Möglichkeit, das Grundstück sinnvoll zu nutzen - vor allem nachdem die Angrenzer mit ihrer Bebauung den ursprünglichen Zustand des Geländes verändert und neue Tatsachen geschaffen hätten, erinnerte Melanie Kaim.

Für 16 800 Euro vergeben wurde die Sanierung des Geländers in der Haldenstraße, zwischen Schloss und Silcherstraße an die Firma Dominik Eiberger. Vergeben wurde auch die Sanierung der Widerlager der Radwegbrücke im Leintal. Dem Auftrag erhielt die Firma Hans Ebert für rund 28 600 Euro. Ausgeführt werden die Arbeiten ab Juni/Juli. Fertigstellung ist im September.

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