„Das wäre ein tolles interkommunales Projekt“

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Von der Becherlehenstraße hinauf geht der Radweg zur Gmünder Straße und über Serpentinen zum Stauferklinikum.
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Gmünder Gemeinderat diskutiert am Mittwoch den Baubeschluss für die Radverbindung bergauf.

Mutlangen. Was lange währt, könnte nun doch etwas werden: Am Mittwoch wird der Gemeinderat in Gmünd den Baubeschluss für den Radweg hinauf nach Mutlangen und weiter auf den Rehnenhof und Richtung Wetzgau diskutieren. Rund 2,2 Millionen Euro wäre das Gesamtvolumen der Baumaßnahme, die im hohen Maß gefördert wird: 1,6 Millionen Euro könnten aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ in die Maßnahme fließen; für den Ausbau der Bestands-Trasse im Wald sollen Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium geführt werden, deren Ergebnis ein Zuschuss von 394 995,20 Euro wären. Die Stadt Schwäbisch Gmünd steuert nach aktueller Planung 177 418,55 Euro bei. An der Gemeinde Mutlangen bleiben 12 655 Euro hängen. 

Eine Investition, die der Gemeinde einen großen Mehrwehrt bringen würde, findet Bürgermeisterin Stephanie Eßwein. Nicht nur, dass es für Radfahrer eine sichere Route ins Tal gibt, auch für den oft im Mutlanger Gemeinderat angesprochenen „äußeren Radring“ wäre das Projekt ein Impuls. Und schließlich würde die Querungshilfe im Bereich Kalkofen in der Gmünder Straße den Verkehr dort bremsen sowie den Ortseingang sichtbarer machen und damit aufwerten.

Erstaunt sei sie nur gewesen, dass die mit massiven Stützmauern abgesicherten Serpentinen zwischen Gmünder Straße und Stauferklinikum keinen Widerspruch bei den Vertretern von Natur- und Artenschutz ausgelöst hatten, gesteht Eßwein. Sie hätte eine andere Lösung bevorzugt, bei der sich der Radweg sanft an der Hangkante entlang geschlängelt hätte - was wiederum bei Natur- und Artenschützern keine Zustimmung fand. Aber, sagt Eßwein: „Wir freuen uns auf den Radweg. Das ist ein tolles, interkommunales Projekt.“ Das allerdings unter Zeitdruck steht. Denn soll das Fördergeld fließen, muss das Vorhaben bis Ende 2023 komplett fertiggestellt und abgerechnet sein.

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