Ein farbenprächtiger Abschluss beim Mutlanger Dorfsommer

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Acoustic Grouve unterhielt mit Musik und Anekdoten aus dem Künstler-Alltag im Lockdown.
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Open-Air-Konzert mit Acoustic Groove und eine faszinierende Lasershow beenden den Mutlanger Dorfsommer.

Mutlangen
Mit einer fulminanten Lasershow zu opulenter Musik verabschiedete sich der Mutlanger Dorfsommer. Mit „Hier steckt Kultur drin“ habe dieser vor sechs Wochen begonnen, erklärte Bürgermeisterin Stephanie Eßwein. Es sei eine „Riesenfreude“, zum Abschluss noch einmal einen vollbesetzten Festplatz am Schulzentrum sehen zu dürfen.
Die vergangenen sieben Wochenenden waren „vollgepackt“ mit Kultur und Kunst, sechs Wochen lang habe eine großartige Atmosphäre geherrscht, sagte Eßwein. Die vergangenen Wochen seien von einer „unglaublichen Vielfalt geprägt gewesen“. Der Versuch, „etwas Normalität einkehren zu lassen“ sei geglückt, obwohl die Veranstaltungsreihe „mit heißer Nadel“ innerhalb weniger Wochen „gestrickt“ worden sei. Kulturschaffenden, der Veranstaltungsbranche und den Vereinen konnte eine Plattform gegeben werden, „ihrem Beruf nachzugehen“. Der große Dank der Bürgermeisterin galt all jenen, die zum Gelingen beigetragen haben, namentlich dem Mutlanger „Eventmanager“ Robin Kucher, dessen „Wohnzimmer in den vergangenen sechs Wochen der Festplatz war“. Mit Kuchers Mama Gaby habe man die „helfende Hand in jeder Situation“ an der Seite gehabt.

Nougat oder Rotwein?

Mit der Lasershow gingen am späten Abend die Lichter für den Dorfsommer aus. Zuvor heizte das Trio Acoustic Groove mit Wilfried Magg am Bass, Patrick Schwefel an der Gitarre und Andreas Franzmann an Gitarre und Percussion den 750 Besuchern noch einmal so richtig ein und gab dabei allerlei „pikante“ Eindrücke aus dem Leben der Musiker zum Besten. Zwischen „You can do magic“ und „Africa“ erfuhren die Besucher, in welcher begnadeten Situation sich die Musiker bei ihren Auftritten befinden. Während des coronabedingten Auftrittsverbots hätten die Gattinnen zu Hause „über die Anzahl des Leergutes die Trinkgewohnheiten überblicken können“. Obwohl, ganz so sicher seien sich die Drei nicht, ob mehr leere Rotweinflaschen oder Nougatcreme-Gläser im Altglas gelandet sind.

Tanzender Windelträger

Ein kleiner, tanzender Windelträger vor der Bühne brachte das amüsierte Trio etwas musikalisch ins Straucheln, aber „Just a dream“ - nur ein Traum - war der Dorfsommer wahrlich nicht. Die Virtuosität der Musiker begeisterte die Zuschauer von Stück zu Stück mehr. Begeisterte Pfiffe und Jubel bei „Sultans of Swing“ gab's für Andreas Franzmanns bombastisches Gitarrensolo, erstklassige Stimmen zu erstklassiger Musik lockten die Besucher aus ihrer Reserve: Vor der Bühne waren immer mehr tanzende Menschen zu finden, ein Umstand, der die Sicherheitskräfte zur Einhaltung der Maskenpflicht auf den Plan rief. Mit der Ballade „Poor boy“ räumte Acoustic Groove die Bühne und machte Platz für das letzte Dorfsommer-Highlight, die Lasershow. Das Gelände tauchte, dank Nebelmaschinen, in schummrige Dunkelheit, opulente Klänge begleiteten die Lichtshow. Über den Besuchern breiteten sich geometrische Formen aus, die tanzten und zitterten, sich hoben und senkten, sich auf- und wieder zufächerten. Die Blätter der Bäume schienen im Licht zu tanzen, das ganze Farbspektrum erhellte die Nacht. Das staunende Schweigen der Menge wich am Schluss begeistertem Applaus.

Eine Lasershow zum Abschluss des Mutlanger Dorfsommers ließ die Zuschauer vor Staunen verstummen, bevor am Ende begeisterter Applaus aufbrandete.

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