Endlich eine Lösung für den Radweg?

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Drei Varianten für den zweiten Abschnitt des Radwegs hat das Büro LK&P ausgetüftelt. Vor Ort im steilen Gelände habe sich IIa als sinnvollste Lösung entpuppt, verrät die Bürgermeisterin .
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Was Ingenieure und Verwaltung an diesem Mittwoch im Gemeinderat als Lösung für die Verbindung zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd präsentierten wollen.

Mutlangen

Gelingt es diesmal, den Gordischen Knoten zu durchschlagen und endlich eine akzeptable und finanzierbare Radwegverbindung zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd hinzubekommen? Bürgermeisterin Stephanie Eßwein hegt nach einem Ortstermin vor kurzem diese Hoffnung. Besonders weil Stadt und Gemeinde auf eine hohe Zuschussquote setzen können, wenn sie das Vorhaben gemeinsam abpacken. Die Überlegungen werden an diesem Mittwoch im Gemeinderat vorgestellt.

Gespräche über Lösungsmöglichkeiten laufen seit Jahren. In deren Verlauf wurde die Idee verworfen, den Gehweg entlang der B 298 zu verbreitern und für die Radfahrer mit zu nutzen. Zu gefährlich, stellten die Experten klar. Verworfen wurde auch die Idee, den von unten aus dem Wald kommenden Radweg über die Humboldtstraße zu leiten, und damit ans überörtliche Radwegnetz anzubinden. Zu steil, machten die Praktiker klar.

Übrig blieb die Idee, vom Becherlehen kommend das „Bauernhölzle“ direkt mit der Gmünder Straße zu verbinden und dort eine Abzweigung bis zur Alb- und Humboldtstraße ans überörtliche Netz einerseits sowie eine Fortführung Richtung Stauferklinikum und damit weiter nach Rehnenhof und Wetzgau andererseits zu schaffen. Drei mögliche Routen haben die Planer für diese Idee ausgetüftelt und vor Ort als Abschnitte II a, b und c in Augenschein genommen. „Die Variante IIa hat sich dabei als die sinnvollste präsentiert“, betont die Bürgermeisterin mit Blick auf die Topografie des Geländes. Denn, sagt sie, „das ist dort einfach eine krasse Hanglage“.

Dem Gemeinderat will die Verwaltung außerdem vorschlagen, dass die Planung und Umsetzung der Baumaßnahme ganz von Schwäbisch Gmünd übernommen wird und die Stadt am Ende der Maßnahme mit Mutlangen abrechnet. Durch diese Zusammenarbeit lasse sich eine Förderquote in Höhe von 90 Prozent erreichen - während die Gemeinde im Alleingang nur Landesmittel beantragen und höchstens eine Förderquote von 50 Prozent erreichen könnte. Nach dem vorliegenden Kenntnisstand verbliebe bei einer Zusammenarbeit mit Schwäbisch Gmünd der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 22 000 Euro.

Die weitere Tagesordnung der digitalen Sitzung

Über „GoToMeeting“ tagt der Mutlanger Gemeinderat an diesem Mittwoch, 19. Mai, ab 18 Uhr. Die Beratung wird in Bild und Ton im Mutlanger Forum übertragen. Alle Zuhörer dort müssen sich vor Ort registrieren und während der kompletten Sitzung eine Mund-Nasenbedeckung tragen.

Die Themen sind neben dem Radweg von Gmünd nach Mutlangen unter anderem die Vergabe für Heizung und Lüftungsbau bei der Erweiterung und Aufstockung der Kindertagesstätte „Lämmle“ ; der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Wasserstall-Ost“ oder die Auftragsvergabe für notwendige Kanalinnensanierung im Gemeindegebiet 2021.

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