Gut bürgerlich - auch mit kleiner Karte ist Spitzenreiter

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Mehr Leben auf dem Lammplatz. Das ist es, was sich viele Mutlangerinnen und Mutlanger wünschen.
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Was sich die 800 Menschen aus Mutlangen und der Umgebung wünschen, die an der Umfrage zum Lammplatz teilgenommen haben.

Mutlangen

Das ist ein richtig schöner Erfolg, freut sich Bürgermeisterin Stephanie Eßwein über dieses Echo: 833 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen, haben in der App, per Mail, oder per Post ihre Wünsche, Tipps und Ratschläge zum Lammplatz in der Ortsmitte der Gemeinde übermittelt - über 700 Antworten kamen dabei direkt von Mutlangerinnen und Mutlangern. Die weiteren Ortsangaben verweisen auf Spraitbach, Täferrot, Lindach, Iggingen oder auf Menschen die in Mutlangen arbeiten - und sogar drei, die „bald in Mutlangen“ wohnen.

Die Statistik verrät auch, dass sich mehr Frauen für das Thema interessieren (480 Antworten, rund 61 Prozent). 37 Prozent waren männliche Umfrageteilnehmende, der Rest hat zu diesem Punkt der Umfrage keine Angaben gemacht.

Und die Verteilung auf Altersgruppen? „Das ist spannend“, findet die Bürgermeisterin und staffelt nach Häufigkeit: 25 Prozent der Teilnehmenden waren zwischen 56 und 75 Jahre alt; 21 Prozent der Antworten kamen aus der Gruppe der 36 bis 45 Jahre alten; 18 Prozent der Teilnehmenden waren zwischen 26 und 35 Jahre alt und schließlich 9 Prozent zwischen 15 und 25 Jahre.

Welche Wünsche geäußert wurden? Die allermeisten, nämlich 37 Prozent, hoffen auf gut bürgerliche Küche mit guten Preis-Leistungs-Verhältnis und gerne auch kleinen Gerichten auf der Karte; 30 Prozent sähen auf dem Lammplatz gerne eine Eisdiele oder ein Eiscafé - wichtig dabei ein To-Go-Angebot und unterschiedlichen Eissorten; schließlich 27 Prozent wäre es am liebsten, wenn die Gastronomie auf dem Lammplatz die Form eines Cafés oder Bistros hätte mit kleinen Speisen, Snacks am Abend und Eis to go.

Noch längst seien nicht alle Antworten mit Ratschlägen ausgewertet, sagt die Bürgermeisterin. Das werde in den nächsten Tagen im Detail geschehen. Sie freut sich aber, dass sich auch hier viele der Antwortenden große Mühe gegeben haben und kreativ waren. Was sie nach dem „Querlesen“ schon herausfiltern kann, sind regelmäßige Öffnungszeiten - vor allem ohne Sommerpause; gewünscht wird auch oft die Chance, sich hier mitten im Ort abends nach den Vereinsaktivitäten noch treffen zu können. Die meisten Antworten seien ermunternd und verbunden mit dem Hinweis, dass der Lammplatz viel Potenzial habe und mehr Belebung verdient hätte - „eine Meinung, die ich absolut teile“ versichert Stephanie Eßwein.

Umso besser findet es die Bürgermeisterin deshalb, dass sich auf die Ausschreibung für den Betrieb des Gastropavillons etliche Bewerber gemeldet und die Örtlichkeit angeguckt haben. Drei ernsthafte Angebote mit allen notwendigen Unterlagen lägen der Gemeinde nun vor, resümiert Stephanie Eßwein und erklärt das weitere Vorgehen: Alle drei Bewerber werden eingeladen, ihre Vorstellungen dem Gemeinderat zu präsentieren. „Vielleicht machen wir eine Sondersitzung oder wir nehmen den nächsten regulären Termin am 26. April“, sagt die Bürgermeisterin - das werde in den nächsten Tagen entschieden. Was aber sicher ist, sei das angepeilte Ziel: Die Gastronomie auf dem Lammplatz soll noch im Frühsommer, vermutlich im Juni, öffnen. „Das bekommen, glaube ich, auch alle drei Bewerber hin“, gibt sich Stephanie Eßwein überzeugt.

Das Ziel wäre eine Eröffnung noch im Juni.“

Stephanie Eßwein,, Bürgermeisterin

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