Ja zum Kindergartenbau am Klinikum

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Die Pläne für den Kindergartenneubau am Stauferklinikum vor Augen, stimmt das Gremium einstimmig dafür.
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Fertigstellung ist schon für Ende 2022 geplant. Intensiv diskutiertes Baugebiet Auäcker Ost in Pfersbach wegen unterschiedlicher Entwässerungspläne abgesetzt.

Mutlangen

Ein Telefonat kurz vor der Sitzung hat ein Wirrwarr entlarvt: Offensichtlich gibt es im Wasserwirtschaftsamt komplett andere Pläne von Drainagen und Entwässerungskanälen im Gebiet Auäcker in Pfersbach als bei der Gemeinde und beim Ingenieurbüro. Jetzt muss geklärt werden, was tatsächlich im Boden steckt. Dazu müsse, sagt Bürgermeisterin Stephanie Eßwein, wohl am Ende des Kornblumenwegs aufgegraben werden und erst mal nachgeschaut, was mit dem ersten Abschnitt vor Jahren tatsächlich baulich umgesetzt worden ist. Erst dann kann über die Varianten für den zweiten Abschnitt, aktuell Auäcker Ost, entschieden werden. Inklusive der Frage, ob man sich die Möglichkeiten hier für eine spätere Erweiterung offen halten will. „Der Punkt ist abgesetzt“, vertröstet die Bürgermeisterin die Zuhörerriege aus Pfersbach auf die Dezembersitzung des Technischen Aussschuss.

Um dann kurz darauf ein „für Mutlangen besonders schönes Projekt“ präsentieren zu können. An der Stauferklinik soll südlich des Parkhauses ein dreigruppiger Kindergarten für den Nachwuchs der Beschäftigten des Klinikums gebaut werden. Vorgesehen sind zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren und eine Gruppe für Kinder von drei bis sechs Jahren. Der Bedarf für die jüngeren Kinder sei höher, weil die Älteren dann am Wohnort der Familien in den Kindergarten gehen, um ihre künftigen Schulkameraden schon kennen zu lernen, erfuhr Alexander Dauser auf Rückfrage. Erstellt werden soll in Jahresfrist ein rund 41 mal 22 Meter großes, einstöckiges Gebäude in Holzständerbauweise mit Fotovoltaik auf dem Dach. Geplant sei eine Fertigstellung bis Ende 2022 - „wenn das Holz geliefert werden kann“, beantwortete die Bürgermeisterin die Frage nach dem Zeitplan.

Klaus Vogel hakte beim Radweg nach. Hier habe mit der gegenüberliegenden Tanzschule Disam eine Lösung gefunden werden können, informierte Bauamtsleiter Volker Grahn. Er versicherte auch, dass die Schmutzwasserhebeanlage vom Neubau nicht tangiert sei. Und die wegfallenden Parkplätze seien zu verschmerzen - auch, weil das Parkhaus in der direkten Nachbarschaft ja noch aufgestockt werde. Der Technische Ausschuss sprach sich einstimmig für den geplanten Bau aus.

Das Thema kommt in der Dezembersitzung.“

Stephanie Eßwein,, Bürgermeisterin

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