Material für Kliniken in der Ukraine

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Klinikmitarbeiter unterstützen Ukraine

Bei einer Aktion am Stauferklinikum kommen fast 40 000 Euro für Hilfsgüter für Kliniken in der Ukraine zusammen.

Mutlangen. Es sind Bilder, die aktuell unter die Haut gehen: Menschen fliehen vor dem Krieg. Zahlreiche militärische und zivile Todesopfer werden beklagt. Die Not der verbliebenen Menschen ist groß. Dr. Marta Telishevska ist Ärztin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Stauferklinikum. Sie stammt aus der Ukraine und erlebt das Leid aus erster Hand. Zusammen mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Achim Lenz hat sie eine private Spendeninitiative für die Menschen in der Ukraine ins Leben gerufen. Die Klinikleitung des Stauferklinikums und der Kreisverband des Roten Kreuzes unterstützen die Aktion. Mitarbeiter der Kliniken Ostalb, Mitarbeiter des DRK, die VR Bank Ostalb und viele weitere Unterstützer haben bislang gespendet. Innerhalb von nur einer Woche kam eine Spendensumme von über 38 000 Euro zusammen.

Dr. Telishevska und Dr. Lenz haben direkte Verbindungen in die Ukraine, besonders zur Universitätsklinik Vinnitsa und zum Dobrobut-Klinikum in Kiew. Dort werden vor allem Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel sowie OP-Bedarf benötigt, nachdem landesintern die Versorgungsketten komplett zusammengebrochen sind. „Ohne Unterstützung aus dem Ausland können die Patienten nicht mehr versorgt werden“, berichtet Marta Telishevska.

Erste Hilfsgüter angekommen

Ihre Stieftochter übernimmt gemeinsam mit ihren Freund die Fahrten an die ukrainische Grenze, von wo die Spenden von Familienmitgliedern weitertransportiert werden. „Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft“, sagt Dr. Achim Lenz. Die ersten Hilfsgüter sind bereits in Kiew angekommen. Ärzte und Pflegepersonal der ukrainischen Kliniken sind dankbar für die Unterstützung aus dem Ostalbkreis. Nachdem die Spendenbereitschaft von den Mitarbeitern der Kliniken und des DRK nicht abbricht, werden aktuell weitere Lieferungen organisiert.

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