Ospa will ein neues Werk bauen

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Dieses Modell des Neubaus am Standort Wasserstall präsentierte Markus Bamann im Gemeinderat.
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Was das international führende Unternehmen für Schwimmbadtechnik im gerade in der Planung befindlichen Gewerbegebiet „Wasserstall Ost“ auf Mutlanger Markung vor hat.

Mutlangen

"Es ist die Verbundenheit mit der Gemeinde, mit dem Standort und mit den Mitarbeitern“, sagt Michael Pauser und stellt dann gemeinsam mit Markus Bamann vom Büro Merz Objektbau vor, was die Firma Ospa Schwimmbadtechnik im Gewerbegebiet „Wasserstall Ost“ bauen will: Eine zukunftsfähige Produktionsstätte mit Verwaltungsgebäude, die dem international führenden Hersteller für Schwimmbadtechnik die notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Noch steht der vorhabenbezogene Bebauungsplan am Beginn des Verfahrens, weshalb Architekt Markus Bamann hauptsächlich von Ideen und Visionen spricht. Insgesamt soll der Neubau annähernd CO2-neutral sein, Fotovoltaik und Begrünung auf dem Dach sowie eine Holzfassade haben und in Holzbauweise errichtet werden. Das flächige Produktionsgebäude soll einstöckig bleiben, womit die derzeit kosten- und zeitintensive Arbeitsweise am alten Standort auf drei Ebenen der Vergangenheit angehöre, ergänzt Michael Pauser und betont: Der Neubau ist ein Bekenntnis zum Standort. Und das alte Areal in der Goethestraße stünde später zur Verfügung für verdichtete Wohnbebauung.

Nächster Schritt des Verfahrens wäre die sogenannte frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung. Als Grundlage für den Beschluss stellte Mathias Mosses vom Büro LK&P die derzeitigen Planungen für das 5,3 Hektar große Areal nördlich der Nordumgehung vor. Die Erschließung ist aus dem Kreisverkehr an der Tankstelle vorgesehen. Innerhalb des Plangebietes gebe es zwar keine geschützten Bereiche, aber es sind neun Feldlerchenreviere betroffen, für die durch eine externe Maßnahme Ersatzreviere hergestellt werden müssten, betonte der Planer.

Harald Pfitzer strich die große Bedeutung des Unternehmens heraus, das in Mutlangen aktuell 140 der insgesamt 185 Arbeitsplätze bietet. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans in der Zeit vom 4. April bis 6. Mai. Weitere Berichterstattung aus der Sitzung folgt.

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