Sturm „Ignatz“ hat sich eingemischt

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Naturdenkmal drei Linden
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Naturdenkmal „Drei Linden“ stehen auf der Tagesordnung des Mutlanger Gremiums. Veränderte Ausgangslage führt zu einer einstimmigen Kompromisslösung.

Mutlangen

Auch Sturmtief „Ignatz“ hat sich eingemischt in diese Entscheidung des Technischen Ausschuss. Nachmittags hat er einen der beiden verbliebenen Bäume des Naturdenkmals „Drei Linden“ im Wäldle zwischen den Baugebieten Benzwiesen und Mutlanger Heide kurzerhand flachgelegt. Eine vergleichsweise teure Sanierung, die eine Fachfirma nach der Baumuntersuchung für rund 4500 Euro angeboten hatte, konnte also getrost sofort ad acta gelegt werden.

„Wir sind froh, dass es zum Glück das Bildstöckle nicht getroffen hat“, sagt Bürgermeisterin Stephanie Eßwein, die sich mit dem Gremium und Förster Max Kronmüller vor der Sitzung extra noch vor Ort getroffen hat. Beschlossen hat der Technische Ausschuss nun eine Mischform aus den in der Vorbereitung zur Sitzung ausgearbeiteten weiteren Sanierungsmöglichkeiten: Die noch stehende Linde wird bis auf einen acht Meter hohen Torso heruntergeschnitten, um Nistmöglichkeiten zu erhalten und einzelne Neutriebe zuzulassen. Das Sturmholz des von „Ignatz“ gefällten Baums wird aus Artenschutzgründen nur teilweise abgeräumt. Außerdem wird, um das Naturdenkmal langfristig zu erhalten, eine ordentlich starke Linde auf der leeren Seite der Mutter Gottes gepflanzt. Die Gesamtkosten für die Sanierung, die Aufräumarbeiten in der Hanglage und die Neupflanzung dürften so um die 2000 Euro liegen, schätzt die Bürgermeisterin.

Zum Glück ist das Bildstöckle nicht getroffen.“

Stephanie Eßwein, Bürgermeisterin

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