Neue Rohre für mehr Löschwasser

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Am Mittwoch starten die Bauarbeiten der Mutlanger Wassergruppe. Der Radweg muss gesperrt werden. Mutlangens Bürgermeisterin Stephanie Eßwein (li.) mit Ingenieurin Alessa Widmann.
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Ab dem kommenden Mittwoch werden entlang des Geh- und Radwegs zwischen dem Paulushaus und der Kreuzung Täferrot/Lindach Wasserleitungen verlegt. Was das genau bedeutet.

Mutlangen / Iggingen

Radler und Fahrer von landwirtschaftlichen Fahrzeugen müssen in den kommenden Monaten mit Sperrungen des Geh- und Radwegs zwischen dem Paulushaus und der Kreuzung Täferrot/Lindach rechnen. Grund hierfür sind Bauarbeiten. Der Bagger ist startklar – an diesem Mittwoch soll es losgehen. Neben dem Radweg liegen bereits Leitungsrollen bereit, die nur darauf warten, in den Boden eingelegt zu werden. Hierfür muss der Radweg gesperrt werden. Bauherrin ist die Mutlanger Wassergruppe. Deren Vorsitzende Stephanie Eßwein erläutert, dass der Bau wichtig sei, um die Versorgungssicherheit für die Gemeinden Iggingen, Schechingen, Göggingen, Mutlangen, Täferrot sowie die Stadtteile Lindach, Zimmern und Herlikofen für die Zukunft zu sichern.

Rund 1,3 Millionen werden in diesen Leitungsbau investiert, die unter der Federführung des Ingenieurbüros Strobel aus Abtsgmünd erfolgen. Bau- und Projektleiterin Alessa Widmann kündigt an, dass ab Mittwoch mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werde. Dies bedeute, dass die Radler und Landwirte in den ersten Wochen noch zwischen Gärtnerei und Paulushaus hochfahren können, um an die Straße nach Täferrot zu kommen. Denn zuerst wird der Abschnitt zwischen der Kreuzung Lindach/Täferrot erledigt. Dann, in den Oktoberwochen, wird der zweite Abschnitt, also direkt am Paulushaus bis zur Landesstraße in Richtung Brainkofen, erledigt. Dann ist kein Durchkommen für Fahrradfahrer mehr möglich. Bis Dezember sollen alle Arbeiten erledigt sein.

Die neue Wasserleitung wird die vorhandene, die rund 90 Jahre alt ist, ersetzen – und wird auf einer Länge von 900 Metern in den parallel zur Landesstraße 1156 verlaufenden Geh- und Radweg eingelegt. Die Umleitung für die Radfahrer wird ausgeschildert und erfolgt auf nördlich der Leitungstrasse verlaufenden Wege. „Wir hoffen auf das Verständnis der Radfahrer“, bittet Mutlangens Bürgermeisterin Stephanie Eßwein.

Hilfsbereite Landwirte

Der erste Bauabschnitt im Bereich Igginger Wasserturm und Brainkofen ist zwischenzeitlich erledigt. Jetzt werden also die Mitarbeiter der Untergröninger Firma Georg Eichele ab Mittwoch mit dem Bau des zweiten Abschnitts starten.

Nötig wird die Auswechslung der Leitung, da die vorhandene nicht nur 90 Jahre alt ist, sondern auch unterdimensioniert. „Es geht also auch um Versorgungssicherheit“, betont Eßwein. Nicht nur bezüglich des Trinkwassers, sondern auch fürs Löschwasser.

Einen besonderen Dank sendet Stephanie Eßwein an die Landwirte, die ihre Flächen für das Einlegen von Leitungen (mit Grunddienstbarkeit), beziehungsweise für die Zwischenlagerung des Erdaushubs im Zuge der Grabungsarbeiten zur Verfügung stellen. „Sonst wäre dieser Leitungsbau nicht möglich. Aber er ist unabdingbar für die Versorgungssicherheit und das zur Verfügung stellen von Löschwasser.“ Zumindest im nun fertiggestellten, ersten Bauabschnitt gab es großes Entgegenkommen seitens der Landwirte, wie sie erleichtert feststellt.

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