Tiefbaufirmen wollen keine Angebote abgeben

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Herzliche Gratulation zur Hochzeit für Heike und Jochen König (links). Christine Heinz und Jörg Vetter überreichen einen Geschenkkorb.

Obergröninger Gremium bedauert schleppenden Glasfaserausbau. Haushalt verabschiedet.

Obergröningen. Mit dem Dank an alle, die bei der Kreisputzete fleißig Müll gesammelt haben, startete Bürgermeister Jochen König in die Sitzung des Gemeinderats. Es wurden 13 prall gefüllte Müllsäcke an die GOA übergeben. 

Leider laufe die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau „weiße Flecken“ sehr schleppend, bedauerte König: „So wie es aussieht, werden wir nur wenige ohne gar kein Angebot von den Firmen erhalten“. Die Tiefbaufirmen hätten derzeit keine sichere Grundlage zur Kalkulation. Ferner berichtete er, dass seit Donnerstag die erste Flüchtlingsfamilie in der Gemeinde Obergröningen wohnt und die Kinder bereits den Kindergarten und die Schule in Eschach besuchen. Den Haushalt für 2022 präsentierte Kämmerer Klaus Schühle. Der Gemeindehaushalt weist in diesem Jahr ein Plus von 27 500 Euro aus. Größere Sprünge kann Obergröningen nicht machen und die meisten Investitionen sind nur aufgrund guter Fördergelder möglich. Die Pro-Kopf-Verschuldung soll auf 620 Euro je Einwohner sinken. Der Gemeinderat beschloss das Zahlenwerk einstimmig. Fragen gab es zum Zustand der Straße zum Brandhof und zu umgeknickten Bäumen an Waldwegen.

Zum Schluss gratulierten erste stellvertretende Bürgermeister Jörg Vetter und Gemeinderätin Christine Heinz Jochen König und seiner Frau Heike nachträglich zur Hochzeit. Er wünschte dem neuvermählten Paar alles erdenklich Gute und eine glückliche Zeit.

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