„Ruppertshofener Singvögel“ sollen wieder aufleben

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Die geehrten Sängerinnen mit dem Vorstand bei der Hauptversammlung des Gesangvereins Ruppertshofen. Foto: privat

Gesangverein Ruppertshofen plant eine Kooperation und startet eine Qualitätsoffensive.

Ruppertshofen. Äußerst positive Zukunftsperspektiven taten sich auf bei der Hauptversammlung des Gesangvereins Ruppertshofen im Kultur- und Sportzentrum Jägerfeld. Der erste Vorsitzende, Karl-Gerhard Berroth, eröffnete die Versammlung, gedachte der verstorbenen Vereinsmitglieder und ging kurz auf die Ereignisse des Jahres 2021 ein. Der gemischte Chor hatte aufgrund der Corona-Inzidenzen eine On-Off-Chorprobenfolge. Von September bis November 2021 trafen sich die Sängerinnen und Sänger zu den Proben, dann kam die große Pause bis Ende April 2022, seit Mai wird wieder im KuS-Jägerfeld geprobt.

Die Sängerinnen der „Chorus Company Ruppertshofen (CCR)“ hatten die Proben permanent abgehalten, mit Mundschutz und tagesaktuellem Testen. Berroth zollte dem Engagement des „CCR“ unter den geschilderten Umständen großen Respekt. Schriftführerin Heidemarie Windisch berichtete über Ausschusssitzungen und Kassiererin Martina Fischer legte - auch dank staatlicher Corona-Hilfen - einen ausgeglichenen Kassenbestand dar. Kassenprüferin Margot John bestätigte die einwandfreie Führung der Vereinsfinanzen.

Die Aktivitäten der Marketingbeauftragten Christine Berroth waren aufgrund der Ausnahmesituation stark eingeschränkt.

Jutta Nagel, Chorleiterin des gemischten Chors und des „CCR“, vermerkte hoch erfreut, dass sich die Chöre nicht haben unterkriegen lassen. Trotz erschwerter Bedingungen, jedoch immer mit zwei Dritteln der sonst üblichen Probenbesucher, habe man die Freude am Singen erhalten können. Die Gesangseinlage anlässlich der Gestaltung des Ostalb-Brockens im Oktober war der bescheidene, jedoch umso mehr genossene musikalische Höhepunkt 2021.

Da der Kinderchor „Ruppertshofener Singvögel“ pandemiebedingt seit zwei Jahren pausiert, konnte die Chorleiterin Larissa Schneider zu ihrem Bedauern nichts berichten.

Herbert Berroth beantragte die Entlastung von Vorstand und Ausschuss, was einstimmig erteilt wurde; auch er betonte, wie wichtig es sei, dass der Verein nicht „auseinandergefallen“ sei.

In ihren Ämtern bestätigt wurden: erster Vorsitzender Karl-Gerhard Berroth, Schriftführerin Heidemarie Windisch, Schatzmeisterin Martina Fischer, Kassenprüferin Petra Kühnl, Marketingbeauftragte Christine Berroth, Fahnenträger und Notenwart Rolf Krieg. Mareike Kehl-Walther und Marta Wiernowolski wurden neu in den Ausschuss gewählt, um Diana Zidorn und Rebekka Haase, die aus beruflichen Gründen ihre Ämter abgaben, zu ersetzen.

Eine besondere Freude war es für Berroth, Petra Kühnl und Annette Seitz für zehn Jahre Singen im Chor zu ehren.

Professionelle Stimmbildnerin

Einen positiven Ausblick in die Zukunft wagte Vorsitzender Berroth zum Abschluss: Zeitnah werde eine Kooperation mit dem Liederkranz Täferrot geprüft, Ende Juni startet die Qualitätsoffensive mit einer professionellen Stimmbildnerin, strukturelle Veränderungen des Vereins stehen an. Der Kinderchor „Ruppertshofener Singvögel“ soll wieder aufleben und auch die Akquirierung neuer Sängerinnen und Sänger wird Hauptthema bleiben.

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