Das Ziel: Die Biotope auf der Markung vernetzen

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Auftaktveranstaltung Biotopverbund Schechingen

Schechingen startet mit Planungen, die dem Artensterben entgegenwirken sollen. Umsetzung ab 2022.

Schechingen. Die Gemeinde Schechingen beginnt mit der Planung des Biotopverbunds auf ihrer Markung. So soll die biologische Vielfalt erhöht und dem Artensterben entgegengewirkt werden. Bürgermeister Stefan Jenninger freut sich, dass das Land diese Bemühungen finanziell unterstützt und dass der Gemeinderat grünes Licht gegeben hat, den Förderantrag noch in diesem Jahr zu stellen.

Für die Planung des Biotopverbunds erhielt das Büro Plan Werk Stadt aus Westhausen den Zuschlag. Dieses wertet nun die Grundlagendaten aus und wird im Frühjahr 2022 mit den Geländebegehungen beginnen. Bereits vorhandene Biotope, wie etwa Nasswiesen am Naturschutzgebiet Schechinger Weiher oder Streuobstbestände und blütenreiche Wiesen sollen überprüft und durch geeignete Flächen verbunden werden. Andreas Walter, der Geschäftsführer des Planungsbüros, sieht den Schwerpunkt im Bereich der Gewässer und Quellbereiche. Ziel ist es, Lebensraum für Arten wie etwa Kreuzkröte, Feldlerche, Feuerfalter und Co. zu schaffen, die aber nicht zu weit voneinander entfernt liegen dürfen und so verbunden sind, dass Wanderungen möglich sind. Geplant sind dafür die Aufwertung von Streuobstwiesen, Bachläufen und Gewässerrandstreifen oder blütenreicher Wiesen durch fachgerechte Pflege. In die Planung werden Ämter, Eigentümer und Bewirtschafter der Flächen sowie der Naturschutz und die Landwirtschaft eingebunden. Der Landschaftserhaltungsverband (LEV), beim Start vertreten durch Julia Zwick, koordiniert die Arbeit. Die ersten Projektergebnisse sollen 2022 diskutiert werden. Danach will man in die Umsetzung starten.

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